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„Höhe 500“ bleibt in Anglerhand

ASV Oberes Gansbachtal „Höhe 500“ bleibt in Anglerhand

Mit einem Familientag hat der Angelsportverein Oberes Gansbachtal sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Darüber hinaus gab es einen weiteren Grund zum Feiern.

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Ihr Idyll auf der „Höhe 500“ bleibt den Anglern auch die nächsten Jahre erst einmal erhalten.

Quelle: Sascha Valentin

Lixfeld. In den vergangenen Jahren war immer wieder darüber gesprochen worden, dass der Verein seinen idyllisch gelegenen See räumen muss, um einer Erweiterung des Diabas-Steinbruchs Platz zu machen. Tatsächlich wären die Nutzungsverträge im kommenden Jahr auch ausgelaufen, sagte Vorsitzender Hartmut Hild währen des Familientags.

Nun seien die Vereinbarungen nun um sieben Jahre verlängert worden. Während dieser Zeit können die Angler auf jeden Fall auf der „Höhe 500“ bleiben. Der Steinbruchbetreiber habe sich entschieden, sich vorerst nicht in der Fläche auszubreiten, sondern eher in die Tiefe zu gehen, erläuterte Hild den Grund für 
den Verbleib des Vereins auf ­„ihrem“ Gelände.

Damit sei der Betrieb des Steinbruchs für die nächsten vier bis fünf Jahre erst einmal gesichert, ergänzte Hild. Mit den Baggerarbeiten für einen neuen See nahe Hirzenhain, an den der Angelsportverein (ASV) dann umziehen soll, brauche deswegen auch erst dann begonnen zu werden. Dann bleibe immer noch genug Zeit, um ein Jahr lang zu beobachten, wie sich das neue Gewässer entwickelt, betonte der Vorsitzende.

Hild: Gelände glich einer Mülldeponie

„Es ist vertraglich geregelt, dass der Steinbruchbetreiber erst hier rein darf, wenn wir an ein neues Gewässer umziehen können“, stellte er klar. Der Angelsportverein sei auf jeden Fall sehr gut in die Vertragsgestaltung einbezogen und seine Bedürfnisse seien berücksichtigt worden.

Neben der Vorausschau nutzte Hartmut Hild den Anlass auch dazu, an die Entwicklung des Angelsportvereins und des Geländes auf der „Höhe­ 500“ zu erinnern. So berichtete­ er, wie Manfred Becker und Hans Wagner im Juli 1977 mit den Gemeinden Angelburg und Eschenburg einen Vertrag über die Nutzung des Geländes abgeschlossen hatten und der Verein somit als Pächter die Verantwortung dafür übernahm. Das Gelände glich damals teilweise einer Mülldeponie, erzählte Hild, und die Bemühungen der Aufsichtsbehörden, dies zu ändern, hätten über Jahre nicht gefruchtet. „Der Verein hat aus eigenem Antrieb eine Verbesserung herbeigeführt und so der Natur zu neuem Lebensraum verholfen“, betonte der Vorsitzende.

Für viele Mitglieder sei das ­Gelände eine zweite Heimat geworden, an der viel Herzblut hänge. Erfreut zeigte sich Hild auch über die in den vergangenen Jahren gestiegene Zahl an Junganglern. Unter den 73 Mitgliedern, die der Verein im Jubiläumsjahr zählt, befänden sich deren 13.

von Sascha Valentin

Ehrungen
Seit der Gründung vor 40 Jahren als Mitglied dabei: ­
Peter Denk, Wolfgang Schwarz, Hans-Ulrich Schwarz und Hartmut Hild.
Die Ehrung (von links): Wolfgang Schwarz, Hans-Ulrich Schwarz, Peter Denk und Hartmut Hild wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft von Rainer Bernhammer und Hans-Walter Clemens ausgezeichnet. Foto: Sascha Valentin
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