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Ostertreffen Angebote sind am Puls der Zeit

Rund 300 Jugendliche und Junggebliebene kamen am Ostermontag zum 59. Ostertreffen der Evangelischen Jugend im Dekanat Gladenbach nach Holzhausen.

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Schweißtreibend: Auf der Wiese im Freibad spielten die Teilnehmer Intercrosse – eine Variante von Lacrosse ohne Körperkontakt.

Quelle: Benedikt Bernshausen

Holzhausen. Die Veranstalter boten ein umfangreiches Programm mit Aktivitäten im Freien oder in den Räumen der evangelischen Freizeit- und Bildungsstätte. Mit GPS-Geräten ging es auf Entdeckungsreise im Dorf, und im gegenüberliegenden Waldschwimmbad wurde es bei der Trendsportart Intercrosse richtig sportlich. Das Kistenstapeln auf der Wiese des Grundstücks der Bildungsstätte zählt schon fast zum Standard-Angebot.

Neu war, dass es eine ausgedehnte Mittagspause von eineinhalb Stunden gab. Während dieser Zeit sollte - anders als in der Vergangenheit, als Mittags bereits die ersten Aktionen angeboten wurden - Gelegenheit zum Austausch gegeben werden. Schließlich findet in Holzhausen am Ostermontag in der Regel ein Treffen von vielen langjährigen Besuchern statt, die aus dem Dekanatsgebiet anreisen - unter anderem aus Gladenbach, Bad Endbach, Angelburg, Steffenberg, Dautphetal, Bischoffen, Eschenburg, Roth und Simmersbach.

Zum 59. Ostertreffen der Evangelischen Jugend im Dekanat Gladenbach kamen am Ostermontag rund 300 Jugendliche. (Fotos: Benedikt Bernshausen)

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Zu den ehemaligen Besuchern zählte auch Gladenbachs Dekan Matthias Ullrich, der im Gottesdienst davon sprach, dass er vor 37 Jahren das erste Mal am Ostertreffen teilgenommen hat. Natürlich habe des Treffen heutzutage oberflächlich betrachtet wenig mit dem zu tun, was in den 1950er Jahren unter dem Dach des Dekanats angeboten wurde, erklärte Dekanatsjugendreferent Klaus Grübener.

Dennoch: „Es gibt keine zweite Veranstaltung in der Landeskirche in der Tradition des Ostertreffens, das sich immer wieder neu erfindet, um am Puls der Zeit zu bleiben“, sagte Grübener. Während des Treffens werde die Osterbotschaft „rübergebracht“ - und das mit Spaß. Dies sei jedes Mal einer Herausforderung, bestätigt Grübener, der zum 11. Mal das Ostertreffen mit ausrichtet.

Diesmal gab es Workshops wie Impro-Theater, Poetry Slam, Cajon und Graffiti, bei denen Kreativität gefragt war. Das Programm auf die Beine zu stellen, dauerte gut ein halbes Jahr. Im September trafen sich das JuGo-Team und der Mitarbeiter-Kreis aus Ehrenamtlichen zum ersten Mal. Dabei wurde der Titel „nah dran“ festgelegt, dann die Programmpunkte, darunter der Dialog-Gottesdienst, den Christiane Breidenstein und Florian Burg hielten.

Für das Programm 2015 greifen die Organisationen auf die Meinung der Besucher zurück. In einer Umfrage wird ermittelt, was gefällt und was noch fehlt. Das Ziel ist es, den Jugendlichen wieder was Neues zu bieten, damit das Treffen nicht an Attraktivität verliert.

von Silke Pfeifer-Sternke

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