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Anfang Dezember soll der Asphalt liegen

Bundesstraße 255 Anfang Dezember soll der Asphalt liegen

Während die Asphaltarbeiten in der Gießener Straße in der ersten Dezemberwoche beendet sein sollen, werden die Bürgersteige wohl bei 
fließendem Verkehr zu Ende gebaut werden.

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Ob die Gießener Straße, die im Zuge der Sanierung der Bundesstraße 255 gesperrt ist, im Dezember wieder freigegeben wird, ist derzeit nicht klar.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Montagnachmittag. Ortstermin mit Mitgliedern des Magistrats der Stadt Gladenbach an der Problembaustelle 
 in der Gießener Straße. Ende Oktober sollte die Sanierung der Bundesstraße 255 beendet sein. So sah es der Bauplan vor. Am Montag waren Arbeiter noch an der Baustelle, setzten Bordsteine und Versorgungsleitungen, während der Großteil der späteren Fahrbahn schon mit Schotter belegt und befestigt ist.

Die Gießener Straße ist vom Supermarkt bis zur Goethestraße gesperrt. Aus den einmündenden Straßen „Bockshecke“, „Kantstraße“ und „Schubertstraße“ ist keine Zufahrt in die „Gießener Straße“ möglich, Anlieger kommen nicht mit den Fahrzeugen zu ihren Grund­stücken.

Baufortschritt krankt noch an ersten Verzögerungen

Man sei mit dem dritten Bauabschnitt drei Wochen im Verzug, erklärte am Montag Bürgermeister Peter Kremer, wofür allerdings das Bauunternehmen nichts könne. Die Verzögerung sei während der Arbeiten im ersten und zweiten Bauab­schnitt entstanden.

Versorgungskabel lagen nicht tief genug. Deren Verlegung musste mit den Versorgern koordiniert werden, dann explodierte ein Verteilerschrank, Bauarbeiter fanden alte Kabel, von denen sich später herausstellte, dass sie nicht mehr in Funktion waren, und schließlich mussten noch alte Fundamentreste entfernt werden.

Das alles kostete Zeit, was auch die Stadtverwaltung feststelle. Schon Mitte Oktober wies Hessen Mobil das Bauunternehmen darauf hin, dass die Zahl der eingesetzten Bauarbeiter nicht ausreichend erscheint, um „den Vorstellungen des Baufortschrittes zu entsprechen“.

Zeitplan wohl nicht komlett einzuhalten

Die Firma antwortete zwar, dass die Asphaltierungsarbeiten des 3. Bauabschnitts für die 49. Kalenderwoche eingeplant sind und die Baustelle somit Anfang Dezember beendet sein werde, doch die aus Sicht der Stadt mangelhafte Besetzung der Baustelle mit Personal und Maschinen blieb bis Ende Oktober ein Thema der wöchentlichen Besprechungen mit dem beauftragten Ingenieurbüro.

So wurde die Baufirma am 30. Oktober nochmals „aufgefordert, die Baustelle so zu besetzen, dass die durch den aktualisierten Bauzeitenplan vereinbarte 
Vertragsfrist eingehalten werden kann“.

Dass dies eintritt, davon waren die Teilnehmer der Baustellenbesichtigung offenkundig nicht überzeugt. Zwar sind rund zwei Drittel der Bordsteine auf der westlichen Straßenseite gelegt, der Rest soll bis zum Ende des Monats folgen, doch zeichnet sich jetzt schon ab, dass die Gehweganlagen bei laufendem Verkehr fertiggestellt werden müssen.

Bürger zeigen sich nachsichtig

Eine Wetterverschlechterung mit viel Regen, Kälte nahe dem Gefrierpunkt oder gar Schnee würde aber auch die Asphaltierungspläne über den Haufen werfen. Dabei sei eine Fertigstellung nicht nur für die Anlieger, sondern auch für das Weihnachtsgeschäft der Händler wichtig, sagte Kremer.

Viele Beschwerden seien nicht bei der Stadt angekommen, erwähnte Bauamtsleiter Ulrich Weber in diesem Zusammenhang und lobte den Bauleiter, der offenbar 
viele Anliegen der Anwohner abgefedert habe.

von Gianfranco Fain

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