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Andenken an einen gefallenen Soldaten

Exponat des Monats Andenken an einen gefallenen Soldaten

Das Exponat des Monats August im Hinterlandmuseum Schloss Biedenkopf ist ein Andenken an den jungen Soldaten Karl Müller aus Wommelshausen-Hütte (Foto: Landkreis), der vor 100 Jahren im Ersten Weltkrieg fiel.

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Quelle: Landkreis

Biedenkopf. Inge Klingelhöfer aus Bad Endbach hat dem Hinterlandmuseum das Exponat gemeinsam mit zwei Feldpostkarten gestiftet. Das Andenken von 1916 befindet sich in einem verglasten Rahmen mit Aufhänger und besteht selbst aus einem gelochten Karton, der oben und unten mit Text bestickt und in der Mitte mit Fotografien versehen ist.

Im Zentrum befindet sich eine Fotografie eines Soldaten in Paradeuniform. Zudem sind Fotografien der beiden für das Kriegsgeschehen wohl entscheidendsten Persönlichkeiten zu sehen: dem damaligen Oberbefehlshaber, Kaiser Wilhelm II. in Felduniform sowie dem Chef der Obersten Heeresleitung Generalfeldmarschall, Paul von Hindenburg.

Der Name des Soldaten ist auf dem Andenken nicht angegeben, allerdings durch die Stifterin überliefert. Es handelt sich um den 1891 in Wommelshausen-Hütte 
geborenen Karl Müller, dessen Dienstzeit bereits 1911 beim ‚Alexander Garde Regiment‘ in Berlin begann.

Sein Einsatz im Ersten Weltkrieg kam am 4. August 1914 mit der Einberufung. Zwei Jahre darauf, am 26. Mai 1916, wurde er in der Nähe des belgischen Douaumont schwer verwundet und starb schließlich am 3. Juli 1916 an den Folgen der Verletzungen. Beerdigt wurde er in Wommelshausen.

  • Öffnungszeiten des Hinterlandmuseums: bis 15. November Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
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