Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Am 2. November ist Schlüsselübergabe

Neuer Rewe-Markt Am 2. November ist Schlüsselübergabe

Nach einigen Verzögerungen in der frühen Bauphase liegen die Arbeiten am Rewe-Markt im Kirchberg-Center nun im Zeitplan. Womöglich noch im November wird man dort einkaufen können.

Voriger Artikel
Viel Livemusik und Leckereien
Nächster Artikel
Ein Schmuckstück am Lindenplatz

Der Schlachthausweg wird verbreitert und dient Lieferfahrzeugen als Zufahrt zum neuen Rewe-Markt im Kirchberg-Center.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. „Am 2. November wird Rewe übernehmen. Es ist alles im Zeitplan“, sagte am Dienstag Dr. Hans Gerhard Lenz, Vorstand der Aktiengesellschaft HBH Telemedia aus Wetter. Das Unternehmen hatte die Planungen zum Bau sowie die Grundstücksfläche, auf dem das Rewe-Geschäft entsteht, dem Vorbesitzer Sven Willem Burk abgekauft. Das Unternehmen hat vor acht Jahren den Rewe- sowie den ­Aldi-Markt in Wetter entwickelt, errichtet und an die Handelsketten verpachtet.

Der neue Markt in Gladenbach wird auf einem 2800 Quadratmeter großen Grundstück gebaut. Das eingeschossige Gebäude hat eine Verkaufsfläche für das Vollsortiment von etwa 1800 Quadratmetern. Weitere 120 Parkplätze sollen entstehen, sodass im Kirchberg-Center insgesamt 450 Parkplätze zur Verfügung stehen. Auf der ­Baustelle herrscht emsiges Treiben, in und am Gebäude sowie auf der späteren Parkfläche wird gleichzeitig gebaut.

Rege Bautätigkeit herrscht auch in einem benachbarten Gebäude. Dort war lange Zeit ein Tegut-Markt ansässig. Der schloss im November 2012 seine Pforten. Seither steht das Gebäude leer. Dort entsteht der neue Rewe-Getränkemarkt. 50 Meter weiter wurde ein Einstellungsbüro eingerichtet, das von der Rewe-Zentrale in Hungen betrieben wird. Das Unternehmen sucht jede Menge Voll- und Teilzeitkräfte. Rechtzeitig zur Markteröffnung fertig sei auch der Schlachthausweg, versicherte Dr. Lenz.

Ulrich Weber, Bauamtsleiter der Stadt Gladenbach, berichtete am Dienstag, dass der Schlachthausweg etwas verbreitert werde (Foto: Berge). An der Engstelle zur Bahnhofstraße wurde eine Ziegelsteinmauer abgebrochen. Die vorgesehene Fahrbahnbreite ermögliche den gefahrlosen ­Begegnungsverkehr von Lkw und Pkw. Der zum Markt hin geplante Gehweg sei so konzipiert, dass er im Notfall überfahren werden könne, ­sagte der Fachbereichsleiter.

„Der Schlachthausweg ist für die Zulieferfahrzeuge vorgesehen. „Sie fahren von der Bahnhofstraße über den Schlachthausweg, biegen links auf die Bornsbachstraße und stoßen dann zurück an die Warenanlieferung“, beschreibt Weber. Die Abfahrt erfolgt weiter über die Bornsbachstraße, Kirchbergstraße und Industriestraße.

„Die Straßen bleiben in beiden Richtungen offen“, sagte der Bauamtsleiter. Er erinnerte an die Idee, eine Einbahnregelung einzuführen. „Das ist aber zurzeit nicht vorgesehen.“ Gleichwohl müsse man die Entwicklung des Verkehrsflusses beobachten, sagte er. „So viel anders als zu Teguts Zeiten wird es wohl nicht werden“, vermutet er. Das Rewe-Gelände wird dem Aldi-Gelände angeglichen, kann von dort aus angefahren werden. Von der Adolf-Theis-Straße aus gelangt man vor und hinter Deichmann ebenfalls zu dem Markt.

Auch das Kriebsche Eck­grundstück samt Gebäude befindet sich im Eigentum der HBH Telemedia AG. Das Wohnhaus soll erhalten bleiben. Mit dessen zukünftiger Nutzung werde man sich im kommenden Jahr beschäftigen, sagte Dr. Lenz. Nach der Schlüsselübergabe steht Rewe vor der logistischen Aufgabe, binnen kürzester Zeit die Inneneinrichtung zu installieren. Denn dann steht das Weihnachtsgeschäft vor der Tür.

von Hartmut Berge

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr