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80 Wanderer gehen Grenze ab

Grenzgang 80 Wanderer gehen Grenze ab

Kühl und trocken: optimale Bedingungen für eine ausgedehnte Wanderung. Die Organisatoren waren damit und auch mit der Teilnehmerzahl zufrieden.

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Vom Marktplatz aus brachen gestern rund 80 Teilnehmer auf zum zweiten Teil der Gladenbacher Grenzbegehung.

Quelle: Gianfranco Fain

Gladenbach. Ungewohnte Klänge gab es gestern um 9 Uhr am Gladenbacher Busbahnhof. Statt brummender Motoren ließ der Chor des Männergesangvereins (MGV) zur Begrüßung der Grenzwanderer erfrischendes Liedgut erklingen. Der Gladenbacher MGC organisiert mit dem Gladenbacher Zweigverein des Oberhessischen Gebirgsvereins den Gladenbacher Grenzgang. Nachdem der MGV den Gang über den ersten Teil der Grenze im vergangenen Jahr organisierte, war dieses Jahr der OHGV dran. Für diesen erläuterte Rainer Friebertshäuser den Verlauf der Wanderung.

Der Vorsitzende des Gladenbacher OHGV (Foto) äußerte sich gegenüber der OP zufrieden über die Beteiligung von 80 Gladenbachern, darunter auch Bürgermeister Peter Kremer.Schließlich fänden an diesem Wochenende viele Veranstaltungen parallel statt - eine Erklärung für die etwas geringere Anzahl gegenüber dem Vorjahr.

Auch Kind, Kegel und Hunde gehen die Grenze ab

Nach dem zweiten vorgetragenen Lied des MGV und der Begrüßung der Teilnehmer durch dessen Vorsitzenden Ralf Lüttebrandt ging es los. Da versprochen war, dass die Strecke nicht so anspruchsvoll wie die erste ist und auch bequem mit dem Kinderwagen bewältigt werden könne, waren auch Familien dabei, manche mit Kinderwagen, manche auch mit der Ur-Wanderversion, dem Bollerwagen. Neben Kind und Kegel führten manche auch Hunde mit.

Auch diesmal wich die etwa zehn Kilometer lange Tour kaum vom tatsächlichen Verlauf der Grenze rund um die Kernstadt ab. Von der Bushaltestelle am Marktplatz ging es über Ring- und Hoherainstraße in den Norden Gladenbachs zum Stadion an der Biedenkopfer Straße. Von der dortigen Gemarkungsgrenze wichen die Läufer nicht mehr ab: Nach dem Überqueren der Bundesstraße 453 ging es weiter Richtung Sinkershausen und Frohnhausen.

Frühstück und Einkehr dürfen nicht fehlen

Auf etwa halber Strecke erwarteten die Helfer der beiden Vereine die Wanderer an einem Frühstücksplatz und boten kostenlose Stärkung an. Dort berichtete Ernst Schönauer auch über Wissenswertes aus der Geschichte Gladenbachs und dessen Grenze.

Nach der Rast ging es weiter in Richtung Rüchenbach. Nach dem Teilstück zum Kirchberg war es nicht mehr weit zum Ziel, dem Wanderheim des OHGV, wo die Wanderer am frühen Nachmittag eintrafen und den Grenzgang in geselliger Runde ausklingen lassen konnten.

von Gianfranco Fain

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