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700 Besucher gehen im Kurpark Bad Endbach mit

Folklore-Festival 700 Besucher gehen im Kurpark Bad Endbach mit

Zur Abschlussveranstaltung des 20. Internationalen Folklore-Festivals Marburg-Biedenkopf zeigten Tanz- und Musikgruppen aus vier Nationen ihr Können.

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Grazil zeigten das Folklore-Ensemble „Jaunpils“ seine tänzerischen Darbietungen.

Quelle: Helga Peter

Bad Endbach. Am Sonntag eröffnete der Kurparkgottesdienst die Abschlussveranstaltung des 20. Internationalen Folklore-Festivals Marburg-Biedenkopf. Den Gottesdienst vor gut 300 Besuchern gestalteten die Pfarrer Michael Clement und Rüdiger Jung. Während sie von Regenschauern nicht verschont blieben, meinte es die Sonne nachmittags gut mit den Besuchern vor und den Akteuren auf der Bühne.

Bevor jedoch das Bühnenspiel mit den Trachtengruppen beginnen konnte, sorgten fleißige Helfer dafür, dass die Tische und Bänke und vor allem die Bühne sich in einem trockenen Zustand präsentierten.

„The Huntingdon Music School Association Band“ aus Huntingdon in Großbritannien eröffnete das Festival. Hartmut Reiße, Vorsitzender des Arbeitskreises Folklore-Festival Marburg-Biedenkopf, begrüßte die Gäste. Er erinnerte daran, dass das 1. Festival im August 1974 stattfand und diese Traditionsveranstaltung so alt sei wie der Landkreis Marburg-Biedenkopf. Bürgermeister Markus Schäfer begrüßte die Gäste in deren Landessprachen und freute sich über diese wunderbare Tradition des Folklore Festivals. Landrätin Kirsten Fründt dankte dem Arbeitskreis für die Ausrichtung des Festivals, das eine gute Gelegenheit biete, sich kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen.

Gisela Jakob von der Trachtengruppe „Fröhlicher Kreis“ Cölbe moderierte die Veranstaltung. Die Jugendgruppe der Volkstanz- und Trachtengruppe Gladenbach bildete den Auftakt der Tanzvorführungen.

Erstenmals Slowaken dabei: „Knahinka“ aus Cicava

Mit dem „Waldegger“, dem „Freischütz“, den Hammerschmieds-Gesellen und dem „Hettlinger Bandritter“ zeigten die Gladenbacher Tänzer ihr Können und ließen es so richtig „krachen“. Als der Tanzboden diesen Test bestanden hatte, betrat das Folklore-Ensemble „Knahinka“ aus Cicava in der Slowakei die Bühne. Cicava befindet sich etwa 70 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Das Ensemble aus Cicava war zum ersten Mal im Landkreis. Die Tänzerinnen und Tänzer in ihren schmucken Trachten hatten ihre eigene Kapelle dabei.

Gisela Jakob stellte heraus, dass in der Geschichte der Internationalen Folklore-Festivals Marburg-Biedenkopf bisher mehr als 130 Gruppen aufgetreten seien. Darunter auch das Folklore Ensemble „Jaunpils“ aus Lettland. Anmutig setzten die Tänzerinnen und Tänzer unter dem Motto „Ich kann den Tanz fühlen“ ihre Choreografien um und ließen auch tänzerisch den größten Fluss Lettlands, die Düna, über die Bühne „fließen“.

Die etwa 700 Zuschauer im Kurpark, die sich gerne im Schatten der weit ausladenden Bäume aufhielten, sparten nicht mit Applaus und freuten sich an den großartigen Tanzdarbietungen. Nach einer kurzen Pause und einem Auftritt der Gladenbacher „Line-Dancer“ zeigten die einzelnen Gruppen erneut ihr Können.

von Helga Peter

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