Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
2014 kommen Wolzhäuser ins DSL-Netz

Kooperationsvertrag 2014 kommen Wolzhäuser ins DSL-Netz

Mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Gemeinde Breidenbach und der Deutschen Telekom AG ­erhält der Ortsteil Wolzhausen eine schnelle ­Internetverbindung.

Voriger Artikel
Beirat will beim Kücheneinbau helfen
Nächster Artikel
Ein Dorf wird herausgeputzt

Bürgermeister Christoph Felkl (ab Zweiter von links) und Winfried Moser unterzeichneten im Beisein von Dieter Jakobi und Achim Born (links) den Kooperationsvertrag.

Breidenbach. In diesen Tagen fand im Breidenbacher Gemeindezentrum die Vertragsunterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Gemeinde Breidenbach und der Deutschen Telekom AG statt. Innerhalb der nächsten zwölf Monate soll der Breidenbacher Ortsteil Wolzhausen, der rund 260 Haushalte zählt, mit DSL-Anschlüssen versehen werden.

Breidenbachs Bürgermeister Christoph Felkl betonte, dass damit das Warten der Bürger sowie der Unternehmen in diesem Breidenbacher Ortsteil auf schnellen Zugang zum Internet ein Ende habe.

„Heutzutage kann ein leistungsfähiges Internetnetz ausschlaggebend dafür sein, ob ­eine Familie in unsere Kommune zieht oder sich ein Unternehmer hier niederlässt“, sagte Felkl.

Die Ausschreibung sei übrigens zu einem Zeitpunkt erfolgt, zu dem sich die Gemeinde Breidenbach noch nicht abschließend dazu entschlossen hatte, der Breitband GmbH des Landkreises Marburg-Biedenkopf beizutreten.

Die Gemeinde Breidenbach werde sich mit 30000 Euro in dieses Projekt einbringen, erklärte der Bürgermeister weiter.

Achim Born, der seitens der Gemeindeverwaltung das Projekt betreute, betonte, dass der TÜV Rheinland die Ausschreibung für dieses Projekt Anfang des vergangenen Jahres vorbereitet und begleitet habe. Für diese Ausschreibung habe sich die Telekom als einziges Unternehmen beworben.

Winfried Moser, kommunaler Ansprechpartner für den DSL-Ausbau der Telekom in der Region, dankte Bürgermeister Felkl für das entgegengebrachte Vertrauen und erläuterte, dass innerhalb der nächsten zwölf Monate die Voraussetzungen geschaffen würden, damit die etwa 260 Haushalte in Wolzhausen den Zugang zum schnellen Netz haben.

Mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde könnten sich dann die Bürger durch das Internet klicken, E-Mails verschicken oder Musik herunterladen. Mit dieser Projektverwirklichung würden 99 Prozent der Haushalte erreicht, lediglich das Forsthaus und das Sportgelände müssten noch auf ein etwas langsameres Netz zurückgreifen. Zurzeit würden relativ lange Kupferleitungswege zu der zentralen Technik führen.

Durch die neue Glasfasertechnik werde in Wolzhausen dann eine Superversorgung an DSL wie in einer Großstadt möglich. Es würden etwa 300 Meter Glasfaser in bereits vorhandene Leerrohre verlegt und zwei Schaltgehäuse gebaut.

Die Telekom treibe den DSL-Ausbau auf dem Land seit Jahren nach Kräften voran, betonte Moser, wobei das Unternehmen in vielen Fällen bei den Baukosten auf die Unterstützung der Kommunen angewiesen sei. Die Kommune trage ihren Anteil an den Baukosten vor Ort, die Telekom bringe in die Partnerschaft ihre weltweite Infrastruktur ein, die Wolzhausen mit dem globalen Netz verbinde. Hinzu kämen in den Folgejahren erhebliche Kosten für Betrieb und Wartung der Infrastruktur, die allein von der Telekom getragen würden.

Dieter Jakobi (Deutsche Telekom Technik) verwies darauf, dass bereits zwei Ausbauverträge mit der Gemeinde Breidenbach in Oberdieten und Achenbach erfolgreich abgeschlossen seien. Mit der Glasfaser werde Technik zum Kunden gebracht und DSL-Produkte in die Fläche verteilt.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr