Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
2,74 Millionen Euro fließen in Schule

Tag der offenen Tür 2,74 Millionen Euro fließen in Schule

In neuem Glanz erstrahlt die Hilda-Heinemann-Schule mit ihrem fertiggestellten Erweiterungsbau, der am Samstag mit einem Tag der offenen Tür eingeweiht wurde.

Voriger Artikel
Fest ist seit 175 Jahren fast unverändert
Nächster Artikel
Nach 42 Jahren ist für "Fußi" Schluss

Bei der offiziellen Einweihung des Erweiterungsbaus begeisterte Clownin Gina Ginelli die Kinder mit ihrem spaßigen Programm (kleines Foto). Die Schulband „Die Krachmacher“ rockten mit ihrer Performance die Bühne. Fotos: Ingrid Lang

Hommertshausen . Fröhlich begrüßte der Grundschulchor der Hilda-Heinemann-Schule die zahlreichen Ehrengäste sowie die vielen Besucher mit dem Lied „Alte Schule, altes Haus, neue Schule, neues Glück“.

„Superschön ist die Schule geworden“ sagte Landrätin Kirsten Fründt. Solche Umbaumaßnahmen bedeuten nicht nur für die Schüler, sondern auch für alle Betroffenen eine große Belastung. Bei dem Erweiterungsbau wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. Die Schule wurde nicht nur modernisiert, sondern auch die Klassenräume neu ausgestattet. Durch den Einbau von Brandschutztüren eingebaut wurde der Brandschutz verbessert. Die Schule wurde insgesamt um eine Fläche von 650 Quadratmeter erweitert.

Die Landrätin lobte das Resultat: Das Schulgebäude mit seiner Außenanlage sei schön geworden. Vor allem sei das komplette Gebäude mit seinen neuen Räumen wie auch die Außenanlage barrierefrei zu erreichen.

„Jetzt ist die Schule pünktlich zum neuen Schulstart fertig gestellt“, sagte Fründt. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf hat für das Projekt 2,74 Millionen Euro investiert. Es entstanden zwei neue eingeschossige Gebäude in Passivhausbauweise mit Pultdächern. Der neue überdachte Pausenhof verbindet die beiden Gebäuden. In dem einen Gebäude sind die Lehrerzimmer, drei Büros sowie eine Toilettenanlage entstanden.

Im zweiten Gebäude gibt es einen Musikraum, einen Mehrzweckraum sowie einen Physio- und Ergotherapieraum. In dem rückwärtigen Teil des Gebäudes befinden sich ein Werkraum, die Sanitärräume und ein Lagerraum sowie der Bereich für den Hausmeister.

„Die Erweiterung der Schule hat Herz“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Marian Zachow. Dort werde die Barrierefreiheit groß geschrieben, das habe er gleich beim Betreten des Schulgeländes durch zwei Schüler erfahren, die ihn aufs herzlichste begrüßt hatten.

„Ich bin stolz darauf, was hier geboten wird und welchen besonderen Aufgaben sich die Schule stellt“, sagte Bürgermeister Bernd Schmidt. Dautphetal habe nicht nur sehr gute Schulen, sondern auch eine gute Struktur, und die Hilda-Heinemann-Schule wurde in Hommertshausen zum Mittelpunkt.

Schulamtsdirektor Burkhardt Schuldt verwies auf die gute Zusammenarbeit der Beteiligten. Im Anschluss sagte die stellvertretende Schulleiterin Astrid Jähde-Ganzevoort mit einem Lächeln auf den Lippen: „Aus Stein gebaut wurde dieses Haus für Wissen, Bildung, Fantasie und wir hoffen, die Ideen gehen niemals aus, denn dann bauen wir ein neues Haus“.

Den ganzen Tag über herrschte auf dem Schulgelände Hochbetrieb. Der Veranstalter sorgte im Freien für reichlich Essen mit Gemüsepfanne, frischen Pommes und Würstchen vom Grill sowie Kaffee und reichlich Kuchen in der Turnhalle.

Viel Spaß hatten auch die Kinder mit der Clownin Gina Ginelli. Für gute Unterhaltung am Nachmittag sorgte die Schulband „Die Krachmacher“ mit „Was geht ab“ sowie der Grundschulchor und die Kinder aus dem Kindergottesdienst die Lieder zu dem Theater-und Singspiel der Kelten vortrugen und mit kräftigem Beifall bedacht wurden.

von Ingrid Lang

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr