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18-Jährige stirbt in Klinik

Bluttat am Rosenmontag 18-Jährige stirbt in Klinik

Am Montagmorgen starb die 18-Jährige aus Bottenhorn, die am Rosenmontag durch mehrere Messerstiche so schwer verletzt wurde, dass sie in einer Spezialklinik mehrfach operiert wurde.

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Am Montag starb die 18-Jährige, die Mitte Februar durch mehrere Messerstiche schwer verletzt wurde.

Quelle: NicoLeHe / pixelio.de

Bottenhorn. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich am Montagvormittag die schlechte Nachricht, dass die 18-Jährige den Kampf ums Überleben in einer Essener Spezialklinik verloren hat. 71 Tage nach der nach der Messerattacke erlag das Mädchen seinen schweren Verletzungen.

Mit dem Ergebnis der Obduktion rechnet die Marburger Staatsanwaltschaft nicht vor Mittwoch. Der Haftbefehl des mutmaßlichen Täters, ein 24-jähriger Hinterländer, lautete ursprünglich auf versuchten Mord aus niederen Beweggründen. Nun könnte aus versuchtem Mord eine Mordanklage werden. Über den Antrag  zur Anklage wird am Dienstag entscheiden.

Schwere innere Verletzungen in Oberkörper und Bauch

Am Rosenmontag ging um 15.30 Uhr ein Notruf bei der Rettungsleitstelle und der Polizei ein. Sie fanden die 18-Jährige blutüberströmt vor. Der mutmaßliche Täter hatte an der elterlichen Wohnung der 18-Jährige geklingelt. In seiner Hosentasche trug er ein Messer bei sich. Als ihm die Tür geöffnet wurde und er die 18-Jährigen sah, zückte er das Messer und ging auf die junge Frau los. Er stach ihr in den Oberkörper und in den Bauch. Sie erlitt innere Verletzungen und wurde nach einer Erstversorgung im Rettungswagen mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Der Täter flüchtete. Ein Polizeihubschrauber fahndete nach dem Mann. Etwa eine Stunde nach der Tat nahmen die Ermittler den tatverdächtigen 24-Jährigen fest, der nach Informationen der OP der Ex-Freund des Mädchens ist und der zudem alkoholisiert war. Der 24-Jährige ließ sich widerstandslos im Nachbarort innerhalb der Gemeinde Bad Endbach festnehmen.

Mutmaßlicher Täter schweigt

Ein Messer wurde wenig später sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass es sich bei dem Fund um die mutmaßliche Tatwaffe gehandelt hat. Die Ermittler sahen zudem einen zeitlichen Zusammenhang zwischen der Tat und der Festnahme des 24-Jährigen.

Bisher hat sich der Hinterländer weder zur Tat, noch zu einem möglichen Motiv geäußert. Es könnte sich aber um eine Beziehungstat gehandelt haben.

von Silke Pfeifer-Sternke

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