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17-Jähriger stirbt nach Zugunglück

Tödlicher Unfall 17-Jähriger stirbt nach Zugunglück

Am Samstagabend kam es am Bahnhaltepunkt Wallau zu einem tragischen Unfall: Ein 17-Jähriger wurde von einer Regionalbahn erfasst. Er erlag im Krankenhaus seine schweren Verletzungen.

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Am Ostersonntagmorgen wurde Oberstaatsanwalt Dr. Kurt Sippel in Niederweimar per Hubschrauber abgeholt, um sich ein Bild von der Unglücksstelle in Wallau zu machen.

Quelle: Andreas Schmidt

Wallau. Mit zehn  Freunden betrat der betrunkene Jugendliche im Biedenkopfer Stadtteil Wallau eine Bahnbrücke, stolperte und stürzte auf die Gleise. Er wurde von einer Regionalbahn erfasst und schwer verletzt, wie die Bundespolizei in Kassel berichtete. Einen Tag später starb er. Der Lokführer erlitt einen Schock. Er hatte vergeblich versucht, den Zug mit einer Vollbremsung zum Halten zu bringen, konnte aber nicht mehr verhindern, dass die Regionalbahn den Jugendlichen erfasste. Der 17-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, erlag aber nach den Angaben der Marburger Polizei am Sonntag seinen schweren Verletzungen.
Im Zug befanden sich zehn Reisende, darunter sechs Kinder. Die Weiterreise dieser Personen wurde mittels Taxi organisiert.

Oberstaatsanwalt per Hubschrauber eingeflogen

Die Ermittlungen zu dem tragischen Unfall dauern an. Am Sonntagvormittag wurde Oberstaatsanwalt  Dr. Kurt Sippel in Niederweimar mit einem Hubschrauber abgeholt, um sich ein Bild von der Unglücksstelle in Wallau zu machen. Der Hubschrauber landete auf dem Sportplatz. Nach 90 Minuten landete der Hubschrauber wieder in Niederweimar. 

 von Anna Ntemiris

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