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150 Menschen protestieren gegen Zentralisierung der Bereitschaftsdienst-Zentralen

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 150 Menschen protestieren gegen Zentralisierung der Bereitschaftsdienst-Zentralen

Die Veranstalter sind zufrieden mit dem Zuspruch zur Protestaktion gegen die geplante Schließung der Ärztlichen Bereitschaftsdienst-Zentralen im Hinterland, die am Samstagvormittag in Gladenbach stattfand.

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Mit Trillerpfeifen und Plakaten zogen die Protestierenden am Samstagvormittag durch die Gladenbacher Innenstadt, um gegen die drohende Schließung der Ärztlichen Bereitschaftsdienst-Zentralen im Hinterland zu Fotografieren.

Quelle: Michael Hoffsteter

Gladenbach. Auf rund 150 Teilnehmer bezifferten Polizeivertreter die Zahl der Demonstranten am Samstagvormittag in Gladenbach. Trotz dieser im Vergleich zu den rund 6700 gesammelten Unterschriften geringen Anzahl von Protestierenden gegen die von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen geplante Strukturreform des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes zeigten sich die Organisatoren zufrieden. Die Teilnehmerzahl sei angesichts weiterer Veranstaltungen, die an diesem Samstag im Landkreis Marburg-Biedenkopf anstünden, gut, sagten Peter Kremer, SPD-Fraktionschef im Gladenbacher Stadtparlament, und Gladenbachs Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim.

Kurze Ansprachen von Kremer und Knierim leiteten den Protestzug ein, in dem sich auch zwei Landrats-Kandidaten, der Kreistagsvorsitzende Detlef Ruffert und der Bundestagsabgeordnete Sören Bartol (beide SPD) sowie Vertreter des Gladenbacher und Lohraer Parlamentes einreihten.

Mit Plakaten, auf denen zum Beispiel „Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns (sonst) den Notdienst klaut“ stand, machte sich der Demonstrationszug laut pfeifend auf den Weg durch die Einkaufsstadt Gladenbach.

von Gianfranco Fain

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