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14 Kinder klettern in den Bäumen

Ferienprogramm 14 Kinder klettern in den Bäumen

Viel Spaß hatten 14 Teilnehmer beim Baumklettern, das als Interkommunales Sommerferienprogramm der Gemeinde Bad Endbach, Lohra und Gladenbach angeboten wurde.

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Lea Rink wagte sich gesichert hoch oben in die Baumkrone.
Foto: Ingrid Lang

Weidenhausen . Auch ein kleiner Regenschauer zu Beginn und am Ende der Aktion hielt die Teilnehmer nicht vom Klettern ab. Geklettert wurde in Weidenhausen. Mit einer Schubkarre und einigen Kisten voll mit Kletterausrüstung des Vereins zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit (bsj) ging es zu den idealen Kletterbäumen im Weidenhäuser Wald. Fabian Schäfer (bsj Marburg) demonstrierte, wie eine Kletterschnur hoch oben am Baum befestigt wird. An einer überdimensionalen Schleuder wurde eine dünne Schnur befestigt und diese dann hoch in den Baumwipfel geschleudert. War der passende Ast für das Kletterseil gefunden, dann wurde das Seil an der dünnen Schnur nach oben gezogen.

An vier Stationen versuchten sich die Kletterer im Alter von 11 bis 14 Jahren. Außer dem Klettern an einem Seil, konnten die Teilnehmer noch an einer Leiter hochsteigen oder freies Baumklettern durch ein Seil gesichert üben.

Zuvor hatte Schäfer den Schülern erklärt, wie man einen Klettergurt richtig anlegt und wie man mit einer bestimmten Technik das Seil erklimmt. Auch wie die Knoten heißen, die zum Fortbewegen an dem Kletterseil nötig sind, lernten die Schüler. Dazu zählt der Prusikknoten, der sich unter Belastung zuzieht und bei Entlastung wieder lockert sowie der Achternknoten, der als einfacher und grundlegender Knoten beim Bergsteigen gilt sowie der Halbmastwurf.

Bevor der erste Baum erklommen wurde, musste sich jeder Kletterer einen Sicherungsgurt anlegen und einen Helm aufsetzen - dann ging‘s los. Wer bis zum Seilende kletterte, hatte eine Höhe in der Buche von etwa 8 bis 10 Meter erreicht. Zwischendurch kam des Öfteren die ängstliche Frage auf, wie geht es weiter, die Schäfer ruhig beantwortete.

Am Schönsten sei das freie Klettern, gesichert durch Karabinerhaken und ein Seil gewesen, betonten der 13-jährige Lars Burk-Müller, der ein Jahr ältere Phil Ammenhäuser und die 12 Jahre alte Lea Rink. Als ein besonders tolles Erlebnis bezeichneten die Schüler das Klettern von Ast zu Ast zwischen den vielen grünen Blättern durch die auch hin und wieder mal die Sonne blitzte. Gleich mehrmals kletterten die meisten Teilnehmer bis hoch in den Baumwipfel und dann wieder nach unten.

von Ingrid Lang

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