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100 000 Euro mehr für die Feuerwehr

Gemeinde Bad Endbach 100 000 Euro mehr für die Feuerwehr

Für die Ausstattung der freiwilligen Feuerwehr muss Bad Endbach tiefer als geplant in die Gemeindekasse greifen.

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Bad Endbach will die Feuerwehr besser ausstatten.

Quelle: Paulwip/pixelio.de

Bad Endbach. Die Gemeinde Bad Endbach zahlt bei dem Kauf der Feuerwehrausstattung mit Fahrzeugen Lehrgeld. Mehrkosten, die bei dem Ausschreibungsverfahren noch nicht einkalkuliert waren, mussten die Gemeindevertreter in der jüngsten Sitzung absegnen. Für den Kauf eines Löschfahrzeugs (Archivfoto) für den Ortsteil Hartenrod (31 255 Euro), für den Kauf eines Einsatzleitwagens (25 000 Euro) und für den Bau des Feuerwehrgerätehauses (40 000 Euro) fallen zusätzlich rund 100 000 Euro an. Die Mehrkosten werden an anderer Stelle eingespart - haushalterisch zumindest.

Es stehen noch Haushaltsreste aus den Vorjahren für die Einführung des Digitalfunks zur Verfügung. Die benötigten Mittel dafür werden voraussichtlich erst 2016/2017 bereitstehen müssen.

20 000 Euro für Digitalfunk

20 000 Euro stehen nach Abzug der zusätzlich benötigten Mittel noch für den Digitalfunk zur Verfügung. Insgesamt rechnet die Gemeinde mit Gesamtkosten von 70 000 Euro, die im nächsten Doppelhaushalt etatisiert werden müssen. Bürgermeister Markus Schäfer prognostizierte, dass nicht nur in diesem Jahr n die Ausstattung der Feuerwehr investiert werden muss. Auch in den Folgejahren „werden wir in erheblichem Maße Mittel für die Ersatzbeschaffung unserer Feuerwehrfahrzeuge aufwenden müssen“. Ganz oben auf der Liste dürfte das Löschfahrzeug der Feuerwehr Hartenrod stehen. Das in die Jahre gekommene Fahrzeug ist bei Wartungsarbeiten von der Hebebühne einer Autowerkstatt gefallen und wäre eigentlich ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das Löschfahrzeug war bereits bei den Wehren Dernbach und Bottenhorn im Einsatz, bevor es nach Hartenrod kam.

Die Werkstatt bot an, das verunfallte Fahrzeug zu reparieren. Weil für eine Neuanschaffung kein Geld mehr im Haushalt zur Verfügung steht, wurde entschieden, das Angebot der Werkstatt anzunehmen.Die Kosten dafür seien überschaubar, erklärte Bürgermeister Schäfer. 11 000 Euro koste das Beheben des Schadens, die Versicherung zahle 9500 Euro. Die von der Gemeinde zu zahlenden Kosten belaufen sich auf 1500 Euro. Sollte das Fahrzeug allerdings komplett ausfallen, müsste umgehend gehandelt werden, sagte Schäfer.

von Silke Pfeifer-Sternke

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