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Jeder das, was er am besten kann

Wahltagebuch Jeder das, was er am besten kann

Angela Merkel sitzt Probleme aus, die Grünen kämpfen mit sich selbst und Christian Lindner im feinen Zwirn für die Wiederbelebung der liberalen Idee.

Die Linken fühlen sich noch immer missverstanden und die AfD probiert es weiterhin mit der Opferrollen-Strategie. Alle machen also das, was sie am besten können.

Und die SPD? Was macht die eigentlich? Martin Schulz war ja am Donnerstag in Marburg. Viel Neues hatte der sozialdemokratische Spitzenkandidat auf dem prall gefüllten Marktplatz dann aber nicht zu sagen. Egal ob man die Ansichten des Sozialdemokraten aus Würselen nun teilt oder nicht: Vor dem Hintergrund der eindeutigen Umfragewerte, die einen deutlichen Sieg von Amtsinhaberin Merkel prognostizieren, wirken die Ansprachen von Schulz nur noch wie Durchhalteparolen.

Bitter für den Mann mit der Brille, der in Marburg offene Türen einrannte. Es gab weder Buhrufe noch irgendwelche anderen Anfeindungen im weiten Rund. Dennoch ist der Auftritt eben nicht repräsentativ. Obgleich alles gegen einen zukünftigen Kanzler Schulz spricht, betont die SPD den Glauben an den Wahlsieg bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Jeder macht eben das, was er am besten kann.

von Dennis Siepmann

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