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Grüne sind „immer offen für Gespräche“

Grünen-Wahlparty Grüne sind „immer offen für Gespräche“

Ruhig war es bei den Grünen, als die ersten Hochrechnungen kamen. 25 meist junge Menschen saßen in grünes Licht getaucht und schauten gespannt auf die Leinwand.

Marburg. Als die Grünen bei einer ersten Hochrechnung bei 9,5 Prozent landeten, brandet erster Jubel auf. Danach stellt sich Fassungslosigkeit ein und viel Kopfschütteln, als die Hochrechnung der AfD gezeigt wird.

Trotzdem: Es herrscht auch Freude über das eigene Ergebnis. Direktkandidat Rainer Flohrschütz hatte nach eigenem Bekunden auf 8,5 Prozent gehofft. „Wir haben ein tolles Ergebnis“, jubelte er den Grünen im KFZ zu. „Wir müssen jetzt kämpfen, damit bei der nächsten Wahl keine faschistoid orientierte Partei mehr gewählt wird.“

Zusammenstehen sollten die Grünen, aber auch überlegen, wie sie auf die AfD und die Wut in der Bevölkerung reagieren - um sie bei den Landtagswahlen „klein zu bekommen“.

Zu seinem Erststimmen-Ergebnis erklärte Flohrschütz, dass er sich ohnehin keine Chancen ausgerechnet habe - ihm aber trotzdem wichtig gewesen sei, richtig zu kämpfen. Dafür dankte ihm auch die Landtagsabgeordnete Angela Dorn.

Für sie sei aber vor allen Dingen interessant, ob die Grünen im Landkreis wieder stärker seien, als im Bundesdurchschnitt. Für den Landkreis trifft dies zwar nicht zu, aber für die Universitätsstadt Marburg allemal.

Dorn kündigte auch an, dass die Grünen „immer offen für Gespräche sind“. Ob sie bei einer Koalition dabei sind, hänge davon ab, wie sie ihre Themen einbringen könnten.

von Patricia Grähling

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