Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
"Wenn es erst einmal knackt"

Das Interview "Wenn es erst einmal knackt"

Jens Ratz (38), Wohrataler "Allzweckwaffe" und Vereinsvorsitzender.

Voriger Artikel
Bauplätze für alle
Nächster Artikel
Wildwest-Romantik und Bastelfreuden

OP : Wohratal ist die kleinste Gemeinde im Landkreis, gibt es sonst noch etwas, das Wohratal besonders macht?
Ratz : Klar, das Tolle an Wohratal ist, dass hier jeder jeden kennt und jeder für den anderen da ist. Die Ortsteile raufen sich eigentlich ganz gut zusammen. Es lässt sich hier einfach gut leben und deshalb würde ich auch nie wegziehen, außer wenn ich aus beruflichen Gründen gezwungen wäre.
OP : Wenn Sie Bürgermeister wären, was würden Sie in Wohratal ändern?
Ratz : Ich würde mich dafür einsetzen, dass die Ortsteile noch enger miteinander arbeiten, damit das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter wächst. Der aktuelle Bürgermeister und sein Vorgänger haben dafür schon viel getan.
OP : Sie hätten konkrete Veränderungswünsche?
Ratz : Ja. Ich wünschte, es gäbe jemanden, der den Mut hat, ein Lebensmittelgeschäft zu eröffnen. Denn dass es in Wohratal keine Einkaufsmöglichkeiten gibt, ist vor allem für ältere Menschen eine absolute Katastrophe.
OP : Was müssen Zugezogene nach Wohratal mitbringen?
Ratz : Offenheit. Man sollte nicht warten, bis einen die Wohrataler ansprechen, sondern selbst auf die Menschen zugehen. Wenn es erst einmal knackt, wird jeder mit offenen Armen empfangen. Und es ist gut, wenn man eine karnevalistische Ader mitbringt. Die ist in Wohratal immer von Vorteil.

weiter

zurück zum Hauptartikel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
"Unsere Heimat" Folge 25 (Schluss): Wohratal

Brauchtum und Zusammenhalt prägen die kleinste Gemeidne im Landkreis. Die schöne Landschaft täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass es der Gemeinde an Infrastruktur mangelt.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Wohratal

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr