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Steffenberg Gemeinde mit moderner Infrastruktur
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14:54 10.09.2009

Steffenberg. Die Gemeinde Steffenberg entstand im Zuge der Gebietsreform im Jahr 1974 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Orte Niedereisenhausen, Obereisenhausen, Steinperf, Quotshausen, Niederhörlen und Oberhörlen. Ihren Namen hat sie von ihrer höchsten Erhebung, dem 550 Meter hohen Steffenberg, der an der Grenze zur Nachbargemeinde Angelburg und zwischen den Ortsteilen Niedereisenhausen und Niederhörlen liegt. Von Steinperf kommend wird die Gemeinde von der Perf durchflossen, die in Niedereisenhausen die Gansbach aufnimmt und dann über Quotshausen in die Lahn fließt. In Quotshausen mündet die Hörle, von Oberhörlen über Niederhörlen kommend, in die Perf. Die Gemeinde hat 4 600 Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 2 432 Hektar.
Steffenberg ist ein infrastrukturell vielseitiger und interessanter Ort mit vielen öffentlichen Einrichtungen. Im Zentrum der Gemeinde, dem Ortsteil Niedereisenhausen, steht das Schmuckstück, ein großes Bürgerhaus, das für private sowie öffentliche Veranstaltungen und auch für Tagungen und Kongresse mit übergemeindlicher und regionaler Bedeutung genutzt wird. In den anderen Ortsteilen stehen den Einwohnern Dorfgemeinschaftshäuser zur Verfügung, die dort ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und sozialen Lebens sind.
Die Gemeinde ist Schulstandort mit der Mittelpunktschule "Oberes Perftal", in der Grundschule, Förderstufe, Hauptschule und Realschulzweig untergebracht sind. Für die jüngeren Kinder gibt es eine Kindertagesstätte in Niedereisenhausen und einen Kindergarten in Oberhörlen. Steffenberg ist dabei, im Verbund Lahn-Dill-Bergland weiter touristisch erschlossen zu werden. Die moderne Infrastruktur, bestens ausgebaute Verkehrswege, die Erschließung durch den Personennahverkehr und vor allem die waldreiche Mittelgebirgslandschaft sowie ein intaktes Fahrrad- und Wanderwegenetz sprechen dafür.
Dank 70 Vereinen und Gruppen verfügt Steffenberg über ein reges kulturelles Gemeinschaftsleben. Fünf freiwillige Feuerwehren stellen den Brand- und Katastrophenschutz sicher.

von Hartmut Berge




Nächste Woche geht es weiter mit Fronhausen.

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