Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Marburgs Osten „In der Welt herumgekommen“
Landkreis Unsere Heimat Marburgs Osten „In der Welt herumgekommen“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:52 31.08.2009
Robert Backes Quelle: Hirsch

OP: Sie arbeiten in Frankfurt, warum leben Sie in Schröck?
Robert Backes: In Frankfurt ist das Leben deutlich individualistischer. Mir würden dort meine sozialen Kontakte fehlen. In Frankfurt könnte ich mir eine Lebensqualität mit Haus und Garten aber auch nicht leisten.
OP: Sie waren 22 Jahre lang Elvis-Imitator. Warum haben Sie damit aufgehört?
Backes: Ich habe mich nie mit Elvis Presley identifiziert, habe mich noch nicht mal zu seiner Musikrichtung hingezogen fühlt, sondern nur seine Musik und seine Live-Auftritte in der Zeit von 1969 bis 1974 gemocht. Irgendwann wird es immer schwieriger, in eine andere Person zu schlüpfen. Außerdem stand die Musik immer in Konkurrenz zum Fußball, und diesem habe ich mich immer verbunden gefühlt.
OP: Sie waren zwölf Jahre lang Trainer und Spieler beim FSV Schröck, dann wechselten Sie zum TSV Eintracht Stadtallendorf. War das in Schröck je ein
Problem?
Backes: Nein, das war eine saubere Angelegenheit. Ich unterstütze auch heute noch den Schröcker Verein, wo ich nur kann. Grundsätzlich gilt jedoch: Es gibt immer Konkurrenz, auch in der Heimat. Jeder will sportlich besser dastehen als andere.
OP: Wo hätten Sie gern ihren Zweitwohnsitz?
Backes: In Südamerika. Durch meinen Dienstherrn bei der Bundespolizei bin ich in der ganzen Welt herumgekommen. Das verstärkt das Heimatgefühl. Wenn man rauskommt, merkt man, wie wichtig Heimat ist. Man freut sich über das Vertraute.

weiter

zurück zum Hauptartikel

Was in der Stadt beginnt, ist auf den Dörfern schon fortgeschritten: Das Aussterben der Ortskerne. Mit Dorferneuerungsprogrammen versuchen einzelne Gemeinden diesen Trend zu stoppen.

27.08.2009

Wie überall auf dem Land - auch in der Nähe der Stadt - sind Vereine für das soziale Leben in den Gemeinden sehr wichtig.

27.08.2009

War es vor 50 Jahren noch ein Tabubruch als evangelischer Moischter eine katholische Frau aus Schröck zu heiraten, sind die Grenzen zwischen den Konfessionen heute deutlich lockerer geworden.

27.08.2009