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Gladenbach Zentrum für Handel und Gewerbe
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12:10 09.07.2009
Quelle: Tobias Hirsch

Gladenbach. Gladenbach bietet seinen Einwohnern und Gästen alle Annehmlichkeiten einer attraktiven Stadt. Die biotropische Schonlage inmitten ausgedehnter Laub-, Nadel- und Mischwälder brachte der Stadt bereits 1958 die Anerkennung als Luftkurort, 1971 folgte die Verleihung des Prädikats „staatlich anerkannter Kneipp- und Luftkurort“ und 1983 die Anerkennung als Kneipp-Heilbad. Gladenbach feierte 1987 sein 750-jähriges Bestehen. Es erfüllt heute für die Menschen in der Region wichtige Versorgungsfunktionen und ist Einkaufszentrum für ein großes Einzugsgebiet. Die Stadt ist reich an kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten. Die Martinskirche im Stadtkern ist eine dreischiffige, romanische Basilika aus dem 13. Jahrhundert. Sie erhielt 1504 ein gotisches Kreuzgewölbe und einen gotischen Chor. Oberhalb der Stadt liegt auf einem Felsenhügel die Ruine des Schlosses Blankenstein.Von dem 1647 im Hessenkrieg zerstörten Blankenstein findet man noch Reste des Wohnturms, eine Ringmauer und einen relativ gut erhaltenen Halsgraben. Schon im Mittelalter hatte sich Gladenbach durch die Burg und die Märkte zu einem wirtschaftlichen Zentrum entwickelt. Die Stadt besitzt eine Vielzahl der sogenannten weichen Standortfaktoren – wie den gut strukturierten Einzelhandel im Stadtkern oder die ausgezeichnete Ausstattung mit Ärzten.Seit 30 Jahren singen die Gladenbacher Kämmerer das gleiche Lied von der angespannten Haushaltslage, denn die Noten haben sich nicht verändert. Keine Kommune im Landkreis hat eine so hohe Pro-Kopf-Verschuldung wie die Stadt Gladenbach. „Ja, aber“, werden gleich wieder einige rufen und darauf hinweisen, dass man im Vergleich der rein städtischen Schulden gar nicht so schlecht dastehe. Nach der jüngsten Gebietsreform machte sich Gladenbach relativ schnell daran, die Abwasserbeseitigung auf Vordermann zu bringen. Millionen wurden in der Erde vergraben. Die jüngsten Haushalte waren eng gestrickt, gleichwohl blieb genügend Geld übrig, um die wichtigsten Investitionen für den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur zu tätigen.




von Hartmut Berge

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