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Angelburg Liebenswerter Lebensraum
Landkreis Unsere Heimat Angelburg Liebenswerter Lebensraum
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11:22 24.08.2009

OP: Naturschutz liegt Ihnen besonders am Herzen. Seit wann engagieren Sie sich und warum?
Erich Sänger: Ich engagiere mich seit 40 Jahren aus Freude an der Natur. Ich sehe auch, dass viel gemacht werden muss, um bedrohten Arten einen Lebensraum zu bieten.

OP: Ist die Region um Angelburg besonders schützenswert?
Sänger: Auf jeden Fall. In Frechenhausen gibt es zum Beispiel die Stricks-Hute, dort wachsen seltene Blumen wie Arnika und Orchideen, dort leben zum Beispiel auch Neuntöter und Raubwürger. Im ehemaligen Hute-Wald sind Schwarzspecht, Hohltauben, Baumpieper und Waldlaubsänger heimisch.
OP: Wie bewerten Sie das Zusammenspiel von Industrie und Natur?
Sänger: Bei uns ist das im Einklang. Wir sind keine Industrie-Region und liegen eher ein bisschen abgeschieden. Trotzdem gibt es kaum noch Voll- oder Nebenerwerbslandwirte, sondern vermehrt Hobby-Bauern. Hier gibt es überwiegend Wohndörfer und weniger Bauernhöfe.
OP: Angelburg ist eher ländlich geprägt. Ist die Region Ihrer Meinung nach interessant für Neubürger?
Sänger: Wer die Ruhe sucht und den Wald liebt, wird sich hier wohlfühlen.

OP: Wo ist der schönste Platz?
Sänger: Den schönsten Ausblick hat man in Lixfeld von der Warte aus. Bei schönem Wetter kann man den Feldberg im Taunus sehen - eine herrliche Fernsicht.

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