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Liebenswerter Lebensraum

Das Interview Liebenswerter Lebensraum

Erich Sänger (60) ist Vorsitzender der Naturschutzbund-Ortsgruppe Lixfeld.

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OP : Naturschutz liegt Ihnen besonders am Herzen. Seit wann engagieren Sie sich und warum?
Erich Sänger : Ich engagiere mich seit 40 Jahren aus Freude an der Natur. Ich sehe auch, dass viel gemacht werden muss, um bedrohten Arten einen Lebensraum zu bieten.

OP : Ist die Region um Angelburg besonders schützenswert?
Sänger : Auf jeden Fall. In Frechenhausen gibt es zum Beispiel die Stricks-Hute, dort wachsen seltene Blumen wie Arnika und Orchideen, dort leben zum Beispiel auch Neuntöter und Raubwürger. Im ehemaligen Hute-Wald sind Schwarzspecht, Hohltauben, Baumpieper und Waldlaubsänger heimisch.
OP : Wie bewerten Sie das Zusammenspiel von Industrie und Natur?
Sänger : Bei uns ist das im Einklang. Wir sind keine Industrie-Region und liegen eher ein bisschen abgeschieden. Trotzdem gibt es kaum noch Voll- oder Nebenerwerbslandwirte, sondern vermehrt Hobby-Bauern. Hier gibt es überwiegend Wohndörfer und weniger Bauernhöfe.
OP : Angelburg ist eher ländlich geprägt. Ist die Region Ihrer Meinung nach interessant für Neubürger?
Sänger : Wer die Ruhe sucht und den Wald liebt, wird sich hier wohlfühlen.

OP : Wo ist der schönste Platz?
Sänger : Den schönsten Ausblick hat man in Lixfeld von der Warte aus. Bei schönem Wetter kann man den Feldberg im Taunus sehen - eine herrliche Fernsicht.

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An der Grenze zujm Lahn-Dill-Kreis liegt die Gemeinde im Gansbachtal nördlich des Schelder Waldes, dessen Nordende der 609 Meter hohe Berg Angelburg bildet.

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