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Ziel des Antrags: Kindergartengebühren senken

Parlament Fronhausen Ziel des Antrags: Kindergartengebühren senken

Die Kindergartengebühren sollen gesenkt werden. Glücklich ist die Gemeinde, die so etwas in die Tat umsetzen kann.

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Der Fronhäuser Kindergarten mitten im Dorf steht unter kirch­licher Leitung.

Quelle: Archivfoto

Fronhausen. Derzeit wird vielerorts wieder erhöht. Nicht so in Fronhausen. Dort hat Claudia Schnabel von der Fraktion Bürger für Fronhausen einen sehr interessanten Antrag eingebracht, dessen Inhalt alle Gemeindevertreter aufhorchen ließ. Deshalb stimmten sie auch alle dem vorgeschlagenen Vorgehen zu.

Danach soll zunächst eine Ausgabenoptimierung des Trägers geprüft werden. Träger ist in diesem Fall die evangelische Kirche. Dabei soll es um die Betriebskosten, die aktuelle Regelung zur Deckung der Gesamtkosten mit einem Drittel durch Elternbeiträge im Kindergarten Fronhausen sowie um eine mögliche Einführung einer Sozialkomponente gehen. In Zusammenarbeit mit der Kindergartenkommission und dem Kirchenvorstand Fronhausen sollen die Elternbeiträge für die bestehenden Module im Kindergarten Fronhausen unter Maßgabe des noch im Sozialausschuss und im Haupt- und Finanzausschuss zu erarbeitenden Lösungsansatzes gesenkt werden. So soll auch mit den Beiträgen der Krippenkindergruppe verfahren werden. Ein Deckungsvorschlag eventuell anfallender Mehrkosten für den Anteil der Gemeinde soll ebenfalls durch den Haupt- und Finanzausschuss erarbeitet werden.

Die Begründung ist recht einfach. „Um weiterhin für Familien attraktiv zu sein benötigen wir in Fronhausen ein bedarfsorientiertes und bezahlbares Betreuungsangebot“, sagt Claudia Schnabel. Erst zum 1. Oktober wurden die Elternbeiträge für das laufende Kindergartenjahr um durchschnittlich 20 Prozent erhöht. Die Reduzierung von vier auf drei Gruppen führte bei gleichbleibenden Gesamtkosten dazu, dass die Elternbeiträge bis zu 52 Euro pro Monat erhöht wurden. Das sei für einige Eltern nicht mehr zu finanzieren. Die neuen Gebührensätze sollen spätestens zum 1. März 2013 in Kraft gesetzt werden.

von Götz Schaub

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