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Zahlreiche Stunden für viele Ehrenämter

Bundesverdienstkreuz Zahlreiche Stunden für viele Ehrenämter

Werner Bastian ist durch und durch Fronhäuser. 1947 dort geboren setzt sich der Christdemokrat bis heute für seine Heimat in verschiedenen ehrenamtlichen Funktionen ein. Am Donnerstag erhält er das Bundesverdienstkreuz.

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Fronhausen. Er überlegt noch. Soll er noch mal? „Die Entscheidung, ob ich zur Kommunalwahl nochmal auf die CDU-Liste gehe, steht noch aus“, sagt Werner Bastian. Er ist jetzt 63 Jahre alt und blickt auf ein sehr langes Engagement als Kommunalpolitiker zurück. Bis vor drei Jahren war er CDU-Vorsitzender in Fronhausen, aktuell ist er Kreisschatzmeister der CDU und seit einigen Monaten auch im Kreistag aktiv.

1970 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der CDU Fronhausen. Seit 1972 bis heute ist er ununterbrochen als Gemeindevertreter aktiv. Gute 30 Jahre war er Mitglied des Bauausschusses, viele Jahre davon auch als Vorsitzender. Von 1980 bis 1993 war er Fraktionsvorsitzender und sitzt auch heute noch im Parlament gerne am Kopf der CDU-Fraktion, auch wenn er das Reden meist seinen Nachfolgern überlässt.

Manchmal packt es ihn aber auch und er schaltet sich in die Diskussionen ein. Mitunter schlägt er dabei auch einen harten Ton an, agiert dabei aber niemals respektlos oder verletzend. Er ist eben ein Kommunalpolitiker der frühen Generation. „Früher dauerten unsere Sitzungen oft bis weit nach Mitternacht. Da wurde viel diskutiert und auch gestritten. Aber immer so, dass man sich hinterher auch in die Augen sehen und ein Bier zusammen trinken konnte“, erzählt Bastian. Mit seinem Erfahrungsschatz ist er aber auch ruhiger geworden, manche Dinge, die ihn früher noch in Rage gebracht hätten, erträgt er heute mit einer für ihn unüblichen Gelassenheit.

Für Bastian gehörte es zum alltäglichen Leben, sich für andere einzusetzen. In zahlreichen Ehrenämtern hat er sich für das Allgemeinwohl eingesetzt: im Regionalausschuss der Industrie- und Handelskammer, im Arbeitskreis für Kommunal- und Wirtschaftsfragen, im Kirchenvorstand, als Schöffe - und, und, und.

von Götz Schaub

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der gedruckten OP.

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