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„Wir planen nicht einfach so den Ausstieg“

Schnabel dementiert „Wir planen nicht einfach so den Ausstieg“

„Wir planen nicht einfach so den Ausstieg aus dem autofreien Sonntag auf der L 3048“, sagt Fronhausens Bürgermeisterin Claudia Schnabel. Sie reagiert damit auf einen OP-Artikel, in dem Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz sagte, dies mehr oder weniger aus ihrem Munde als Fakt verstanden zu haben.

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Beim autofreien Sonntag vor wenigen Wochen waren zahlreiche Fahrradfahrer auf der L 3048 unterwegs.

Quelle: Ina Tannert

Fronhausen. Die OP fragte daraufhin auch die Bürgermeisterin an, die diese Anfrage aber erst später abhörte. „Es geht um die Kosten für diese Veranstaltung, die exorbitant gestiegen sind“, sagt Schnabel. Das sei nun im Fronhäuser Gemeindevorstand zum Thema gemacht worden und werde im November auch Thema im Parlament werden. In welche Richtung es geht, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

„Ich will der Diskussion nicht vorweggreifen. Vielleicht wird ja auch nur vorgeschlagen, den Turnus zu verändern.“ Jedenfalls falle die finanzielle Unterstützung des Kreises weg, sagt Schnabel. Die Marburg Stadt Land Tourismus werde die Veranstaltung nur noch bewerben. „Es wird keine leichtfertige Entscheidung geben, wir wissen um den Stellenwert der Veranstaltung. Aber allein die Sperrung der Zu- und Abfahrten der B3 müsse jedes Mal von qualifizierten Verkehrssicherungsfirmen übernommen werden und schlage mit rund 8500 Euro zu Buche, die von den Veranstaltern getragen werden müssen. Bellnhausen abzukoppeln, um diese Kosten zu sparen, könne keine Option sein."

Abgesehen davon ist Schnabel aber auch nicht den Gedankenspielen des Landkreises abgeneigt, als Gemeinde Fronhausen an einem autofreien Sonntag zwischen Marburg und Gießen teilzunehmen.

von Götz Schaub

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