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Weipoltshäuser gewähren Unterkunft und Wege-Pflege

Elisabethpfad Weipoltshäuser gewähren Unterkunft und Wege-Pflege

Weiterhin soll es eine Zusammenarbeit zur Pflege des Pilger-Pfades geben.

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In der Heimatstube trafen sich Vertreter des Vereins Elisabethpfad und Weipoltshäuser Bürger zum Erfahrungsausstausch.Privatfoto

Weipoltshausen. Der „Danksagung“ und dem Austausch von Erfahrungen diente ein Treffen des Vorstand des Elisabethpfad-Vereins in der Weipoltshäuser Heimatstube. Dieses Treffen war zugleich eine besondere Würdigung dieser Gemeinde, die sich mit ihrem früheren Ortsvorsteher Helmut Fink schon lange vor der Einrichtung des Elisabethpfades um die Pflege der Tradition kümmerte, dass Elisabeth einst auf ihren Reisen hier Station machte - und Gastfreundschaft erlebte, die seitdem bis heute groß geschrieben wird.

Es wurde vermerkt, dass etwa 1000 Menschen jährlich auf dem Elisabethpfad unterwegs sind. Und es wurde vereinbart, sich auch in Zukunft um die Pflege des Weges und der verschiedenen Aspekten der Gastfreundschaft zu kümmern. Denn ohne diese Gastfreundschaft von Gemeinden und Menschen wäre ein Pilgern nicht möglich.

Seit 10 Jahren pilgern wieder viele Menschen von Frankfurt zur Elisabethkirche in Marburg. Das ermöglichte die Einrichtung des markierten Elisabethpfads, der 1995 vom Oberhessischen Gebirgsverein (OHGV) zwischen Marburg und dem Kloster Altenberg angelegt wurde.

Dabei stützte man sich auf alte Überlieferungen, die ein Heimatforscher über die Reisen der heiligen Elisabeth sammelte, die von Marburg nach Altenberg führten, wo sie ihre jüngste Tochter Gertrud untergebracht hatte.

Die Evangelische Kirche Hessen und Nassau verlängerte in den Jahren 2000 bis 2002 den Elisabethpfad bis Frankfurt, damit es ein Angebot gibt, um vom Rhein-Main-Gebiet her wandernd spirituellen Erfahrungen auf die Spur zu kommen. Ein christlich gestalteter Wanderweg enthält Anregungen, beim Gehen des Weges den eigenen Lebensweg zu bedenken: Wie komme ich an ein gutes Lebensziel? Wie werde ich fertig mit Irrwegen und Sackgassen, mit Niederlagen und Enttäuschungen? Ein Pilgerweg ist immer auch ein Weg der Suche nach Gott. Auf den Spuren Elisabeths zu gehen hilft, wie sie Gott zu spüren oder neu zu entdecken.

von Paul Martin Clotz, Schriftführer des Vereins Elisabethpfad.

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