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Hachborn feiert Besucherrekord

Weihnachtsmarkt Hachborn feiert Besucherrekord

Als vorweihnachtliches Kulturerlebnis der besonderen Art wird der wachsende Kunst-, Kultur- und Weihnachtsmarkt in Hachborn angepriesen – das Versprechen wurde glanzvoll erfüllt.

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An insgesamt 95 Marktständen boten Händler und Handwerker ihre weihnachtliche Ware an.

Quelle: Ina Tannert

Hachborn. Leuchtend bunt und abwechslungsreich präsentierte sich der größte Weihnachtsmarkt der Gemeinde Ebsdorfergrund am Wochenende. Das Großereignis zog tausende Marktfans in seinen Bann und feierte einen neuen Besucherrekord.

Zum Weihnachtsmarkt in Hachborn kamen wieder einmal mehrere zahlreiche Besucher.

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Solch einen Trubel erlebt Hachborn auch nicht alle Tage – es strömten wahre Kolonnen gut gelaunter Marktbesucher zwei Tage lang durch den Ort. Zeitweise war kaum ein Durchkommen entlang der 95 weihnachtlich geschmückten Marktstände. Dekoartikel in allen Farben und Formen, ausgefallene Bastel- und Schnitzkunst, Strickwerk – die Auslagen glänzten mit Vielfalt und kreativer Handarbeit. Das erhielt viel Lob von den Besuchern – die Händler und Handwerker freute der anhaltende Rummel um die Stände. „Der Hachborner Markt läuft immer gut, viele Leute suchen noch ein letztes Weihnachtsgeschenk, ich bin sehr zufrieden“, freute sich etwa Karl Heinz Bieber, der an der Dekupiersäge feinste Sägearbeiten vorführte.

Auch was die weihnachtliche Dekoration anging, boten die Standreihen rund um den großen, geschmückten Weihnachtsbaum in der Mitte ein farbenfrohes, stimmungsvolles Gesamtkunstwerk, insbesondere am Abend. Für außergewöhnliche Lichteffekte sorgten neben dem Feuerwerk am Samstag zwei Artisten auf Hochstelzen, die in stilvoll beleuchteten Kostümen über den Markt flanierten und die Besucher zum Staunen brachten.

Vorweihnachtliche Stimmung wurde allerorts verbreitet, an die nahenden Festtage erinnerte die Krippenausstellung und die lebendige Krippe mit echten Schafen und Eseln, die vor allem von den Jüngsten gerne besucht wurden.

Einziger Wermutstropfen war am Samstag der Ausfall der beliebten Dampfeisenbahn, die dann allerdings am Sonntag stundenlang wieder ihre Runden drehen konnte, sehr zur Freude der Kinder.

Die durften das gemeinsam von Dorfgemeinschaft und Gemeinde organisierte Event auch eröffnen, und zwar erstmals mit einer eigens kreierten Markt-Hymne, den die Kindergartenkinder zum Besten gaben. Ein weiterer Charakterzug eines zunehmend wachsenden Weihnachtsspektakels, könnte man sagen. Das scheint zusehends beliebter und in jedem Jahr größer zu werden, wurde im Vorfeld breit auf allen Medienkanälen beworben und erwähnt. „Der Markt ist super, schön groß und bietet viel zum Stöbern – das ist auf jeden Fall einen Ausflug wert“, lobten unter anderem Simone und Björn Ortmüller.

Und der Markt soll laut Veranstalter auch künftig noch deutlich ausgebaut und bekannter werden. Das ehrgeizige Ziel: „In fünf Jahren wird es der zweitgrößte Weihnachtsmarkt in ganz Hessen sein – der schönste ist er ja jetzt schon“, befand zumindest Bürgermeister Andreas Schulz. Ob das gelingt, steht noch in den Sternen, einen neuen Besucherrekord konnte der Markt schon einmal feiern. „Alleine am Samstag waren so viele Menschen da wie noch nie zuvor“, lobte Schulz.

von Ina Tannert

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