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Von einem Einsatz weiter zum nächsten

Jugendfeuerwehr Von einem Einsatz weiter zum nächsten

Was alles im Ernstfall auf sie zukommen kann, erlebten zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr komprimiert in 24 Stunden, die es echt in sich hatten.

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Unter sehr realistischen Bedingungen bekämpften die Mitglieder der Fronhäuser Jugendfeuerwehr ein Gebäudefeuer. Dabei kam es nicht nur auf das eigene Wissen, sondern auch auf verlässliche Teamarbeit an.

Quelle: Heiko Krause

Fronhausen. Zehn Nachwuchsfeuerwehrleute haben beim ersten „Berufsfeuerwehrtag“ aller Fronhäuser Jugendfeuerwehren am Montag gezeigt, was sie bereits alles gelernt haben und dass die Bürgerinnen und Bürger in der Großgemeinde auch zukünftig noch sicher schlafen können.

Unter der Leitung von Mario Junk, Jugendwart aus Fronhausen, trafen sich die Jugendlichen trotz Herbstferien bereits um 8:30 Uhr zur „Wachablösung“. In Montur und mit Schlafsack ging es in den Schulungsraum der Fronhäuser Wehr. Wie Pressewart Jens Hemer betonte, müssten die jungen Leute unbedingt wissen, wo auf den Fahrzeugen welche Gerätschaften zu finden sind, um im Notfall alles schnell parat zu haben, folglich stand zunächst Fahrzeugkunde an.

Nach dem Frühstück folgte der „langweilige“ Arbeitseinsatz im Gerätehaus, aber währenddessen erreichte die jungen „Berufsfeuerwehrleute“ der erste Einsatzaufruf: Im „Falltorweg“ musste eine Ölspur beseitigt werden. Natürlich wurde die Umwelt für die Übung nicht gefährdet, Anwohner hatten mit einem Kakao-Wassergemisch für die Spur gesorgt, die dann auch mit Sägespänen statt Ölbindemittel abgestreut wurde.

Nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge und dem Mittagessen mit Nudeln und Soße gab es den nächsten Alarm. Beim Bolzplatz in der Gossenstraße habe eine Person unter einem Fahrzeug eingeklemmt gelegen, berichtete Hemer. Aber Löschgruppenfahrzeug und Gerätewagenlogistik seien schnell in Stellung gebracht worden.

von Heiko Krause

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