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Südkreis Vom Abba-Pop zum Volkslieder-Rap
Landkreis Südkreis Vom Abba-Pop zum Volkslieder-Rap
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16:54 11.05.2014
Der Chor der Gastgeber Happy Music feierte Premiere mit der eigenen Band.Fotos: Martina Becker
Dreihausen

„Singen geht unter die Haut, weckt Erinnerungen, ist Balsam für die Seele“ - am Ende des Abends waren diese Worte den rund 200 Veranstaltungsbesuchern wohl aus der Seele gesprochen. Gesagt hatte sie die Erste Beigeordnete Elisabeth Newton in Vertretung für den Schirmherrn Bürgermeister Andreas Schulz.

Einen vielversprechenden Abend verhieß schon der Auftakt der Gastgeber. Mit dem Klassiker „Barbara Ann“ läuteten sie den Musikabend fetzig ein. Dass dieser ein Genuss werde, versprach Chormitglied Udo Spindler, der durch den Abend moderierte. Die Gastgeber hatten sich mit Pop- und Rock-Klassikern auf den Abend vorbereitet. Neben „Love me tender“ von Elvis Presley nahmen sie mit „Here comes the sun“ von George Harrison das Publikum gefangen.

Letzteren Ohrwurm schlug Spindler passend zur Sonnenscheingemeinde Ebsdorfergrund als zukünftige Gemeindehymne vor. Eigens für die Veranstaltung hatte sich eine Happy-Music-Band gegründet. Unter ihrer Begleitung gab der Chor der Gastgeber in einem Premierenauftritt etwa „Africa“ von Toto zum Besten. Mit Band sang und begeisterte auch Silva Kutsch gegen Ende des Abends. Sie hatte beispielsweise Pink Floyds „Wish you were here“ im Gepäck und setzte damit das musikalische Thema des Happy-Music-Chores fort.

Im Mittelteil des Abends gaben die drei Gastchöre den Ton an. Auch ihre Vorträge hatten einen persönlichen Stempel. Potpourri Lohra ließ die Herzen aller Abba-Fans höher schlagen. In buntem Outfit trugen sie ein Medley von Abba-Songs vor. Der Neue Chor Argenstein brillierte mit Facettenreichtum. Vier Lieder in vier Sprachen sprachen für sich. Die Frauen und Männer sangen von „In schönen Maientagen“ bis „Nkosi sikele Africa“.

Ein absolutes Highlight war der Auftritt des Männergesangvereins Kirtorf. Die rund dreißig Männer aus dem Vogelsberg zogen das Publikum mit ausschließlich deutschem Liedgut in den Bann. Frech und spritzig interpretierten sie Drafi Deutscher mit „Marmor, Stein und Eisen bricht“ und die Wise Guys („Wie kann es sein“). Ohne Zugabe durfte dieser Chor die Bühne nicht verlassen. Zum Abschluss des Bühnenprogramms sangen alle Chöre gemeinsam „You raise me up“ von Secret Garden. Einen stürmischen Applaus gab´s als Dank für den Abend. Danach war Tanzen angesagt.

von Martina Becker

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