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Stellvertretende Bürgermeisterin heiratet Flüchtling

Ungewöhnliches Paar Stellvertretende Bürgermeisterin heiratet Flüchtling

Liebe passiert. Elisabeth Newton, Erste Beigeordnete der Gemeinde Ebsdorfergrund, hat vor zwei Monaten den 32 Jahre jüngeren Flüchtling Kashan Sehar geheiratet. Eine Beziehung, die Gesprächsstoff liefert.

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Elisabeth Newton, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Ebsdorfergrund, mit Ehemann Kashan Sehar.

Quelle: Carina Becker-Werner, Collage: Nikola Ohlen

Hachborn. Sie ist 66 Jahre alt, er 34. Auch sonst sind Elisabeth Newton und Kashan Sehar ein ungleiches Paar. Zumindest auf den ersten Blick. Sie ist Deutsche, er Pakistani. Sie ist Christin, er Muslim. Sie genießt als ehrenamtlich tätige stellvertretende Bürgermeisterin einen gewissen gesellschaftlichen Status. Er wartet darauf, dass sein Aufenthaltsstatus abschließend geklärt wird. Dank der Heirat droht Kashan Sehar keine Abschiebung mehr. Ein Umstand, über den das Paar sehr froh ist, der jedoch nicht ausschlaggebend für die Heirat gewesen sei.

„Er ist ein Schatz für mich“, sagt sie. „Sie ist mein Gottesgeschenk“, sagt er. Seit Sommer vergangenen Jahres leben die beiden gemeinsam in Hachborn. Seit dem Sommer 2016 sind sie ein Paar. Im November vergangenen Jahres gaben die beiden einander das Ja-Wort. „Davor wagten wir es nicht einmal, davon zu träumen, geschweige denn, an eine Heirat zu denken“, blickt  Elisabeth Newton zurück.

Die 66-Jährige war vor einigen Jahren für Flüchtlinge in der Gemeinde eine Ansprechpartnerin der ersten Stunde. So lernte sie auch ihren heutigen Ehemann kennen. Kashan Sehar hat eine bewegte Fluchtgeschichte hinter sich.

von Carina Becker-Werner

Einen ausführlichen Bericht über das wohl ungewöhnlichste Paar von Ebsdorfergrund lesen Sie hier.

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