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Unbekannter Räuber in der Lahn

Raubfisch Unbekannter Räuber in der Lahn

Nur sieben von 30 Personen in einer Zufallsumfrage wussten, was ein Döbel ist. Warum nur so wenige? Wir gehen der Sache mal auf den Grund. Auf den Lahngrund, um genau zu sein.

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Sichertshausen. Angler kennen ihn und ganz sicher auch Menschen, die sich hobbymäßig mit Fischen beschäftigen: den Döbel. Doch dann ist es schon ganz schnell vorbei mit dem Bekanntheitsgrad des Süßwasserfischs, der wie Aal, Hecht und Bachforelle zu den ganz normalen Bewohnern heimischer Flüsse zählt. Doch warum ist ausgerechnet der Döbel so unbekannt? Wahrscheinlich liegt es daran, dass der Döbel nicht zum klassischen Speisefisch zählt. In Restaurants sucht man ihn vergebens auf den Karten und auch Angler sind sich uneins in der Frage, ob Döbel nun schmeckt oder nicht. Dafür ist er jederzeit zu fangen, es gibt weder ein Mindestmaß noch eine Schonzeit für den Döbel, der je älter er wird sich immer mehr zum Räuber entwickelt. Auf seinem Speiseplan stehen Muscheln, Schnecken, kleine Fische, Wasserinsekten und Amphibien. Wer ihn angeln will, nimmt am besten Käse oder Obst als Köder.

von Götz Schaub

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