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Teamdenken führt zum Erfolg

Gesamtschule Ebsdorfer Grund Teamdenken führt zum Erfolg

Sportsfun-Teamday nennt sich der gesponserte, sportliche Schultag,bei dem die Schüler der Gesamtschule Ebsdorfer Grund „in Bewegunggebracht“ wurden.

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Die Klasse 5F1 schaffte es mit Bravour, den „giftigen Gral“ ins Ziel zu bringen.Foto: Martina Becker

Heskem. Sport, der nicht auf den ersten Blick wie Sport aussieht und sich auch nicht unbedingt so anfühlt: das macht das Konzept aus. Auf die Beine gestellt wurde die bewegungsfördernde Veranstaltung in Kooperation mit der Sportjugend Hessen und dem Sponsor Sparkasse Marburg-Biedenkopf.

Rund fünfzig Spiel-, Spaß- und Sportstationen waren auf dem gesamten Schul- und Grundbadgelände aufgebaut. Vom Eier­laufen bis zum Car Pulling (Autos ziehen) gab es eine Vielfalt an Angeboten. Außer den Abgangsklassen, die zum Helfen eingesetzt waren, starteten alle Schüler mit einer Laufkarte. Neun Stationen hieß es in der Zeit von 8.15 Uhr bis 12.30 Uhr zu bewältigen. Fünf Aktivitäten waren frei wählbar.

Absolviert werden konnten Einzelaktionen, beispielsweise in Form einer Koordinationsübung. Genauso gab es Zweierwettkämpfe und Teamsport, etwa in Form von Sackhüpfen oder Fußballspielen im Soccerkäfig. Vom klassischen Rasenski bis zum Trendsport Frisbee-Golf hatte das Team der Sportjugend Hessen eine große Vielfalt an Sportgeräten mitgebracht.

Den Kern der Veranstaltung bildeten die Klassenstationen, eine Art Kompetenztraining von denen jede Klasse drei bewältigen musste. „Diese Aufgaben bieten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, ihre Team- und Kommunikationsfähigkeit innerhalb der Klassengemeinschaft zu erproben“, erklärte Martin Weingart, Koordinator der Teamdays in Hessen. Das Erlernen der sogenannten „soft skills“ sei immer stärker gefragt, meinte Weingart. Damit meinte er die Fähigkeiten jedes Einzelnen, gemeinsam mit seinen Mitmenschen komplexe Aufgaben zu bewältigen oder Probleme zu lösen.

Gemäß diesen Anforderungen waren die Klassenspiele konzipiert. Sie warteten auf mit geheimnisvollen Namen, wie „Schokofluss“, „Zaubertrank“, „Spinnennetz“ oder „giftiger Gral“. „Die Aufgabenstellungen sind nur zu lösen, wenn im Team gearbeitet und sich abgesprochen wird. Hier sind auch ganz oft die stillen Denker gefragt“, erklärte Weingart. Hinter „Schokofluss“ verbarg sich ein imaginärer Schokoladenfluss, der unter dem Einsatz von „Keksen“, sprich kleinen Holzbrettern, von der ganzen Klasse überquert werden musste.

Beim „giftigen Gral“ musste die Klasse einen mit Wasser gefüllten Becher auf einer großen Plane stehend durch einen Parcours balancieren. Mit der Vielfalt der Spielangebote sollte zudem die Vielfalt an Lösungsmöglichkeiten verdeutlicht werden. Für diesen „Kompetenzwettbewerb“ hat die Sportjugend Hessen insgesamt sieben Klassenstationen entwickelt. Am Ende der Aufgaben überlegten die Schulklassen gemeinsam mit ihren Lehrern, wie die Zusammenarbeit bei der Lösungsfindung funktioniert hatte und zukünftig verbessert werden kann.

Zu gewinnen gab es schließlich auch noch etwas. Der Siegerklasse an der Team-Kletterstation winkte ein halbtägigess Teamtraining, angeleitet durch einen professionellen Teamtrainer der Sportjugend Hessen.

von Martina Becker

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