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Südkreis „Team-Wolf“ träumt von Weltreise per Schiff
Landkreis Südkreis „Team-Wolf“ träumt von Weltreise per Schiff
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20:19 16.06.2010
Der Niederweimarer Ortsvorsteher Peter Eidam bewirbt sich um das Bürgermeisteramt in Weimar. Quelle: Privatfoto

OP: Stellen Sie sich vor, Sie müssten entweder ein Dorfgemeinschaftshaus oder einen Kindergarten schließen, um ihre Finanzen gerade noch geordnet zu bekommen. Wozu würden Sie sich entscheiden?
Peter Eidam: Ich würde mich zur Schließung eines Dorfgemeinschaftshauses entscheiden; Vorher würde ich jedoch mit der Dorfgemeinschaft und den Vereinen versuchen ein Trägermodell zu entwickeln.

OP: Gibt es in Ihrer Gemeinde eine Straße, auf die Sie auch gut verzichten könnten?
Eidam: Verzichten kann man eigentlich auf keine Straße. Soweit man jedoch die kommende Ortsumgehung von Ober- und Niederweimar im Auge hat, wären am ehesten im Sinne der Sicherheit unserer Bürger die beiden Ortsdurchgangsstraßen verzichtbar.

OP: Welches Fleckchen Natur gefällt Ihnen in Ihrer Gemeinde besonders gut?
Eidam: Wir haben in unserer Gemeinde viele schöne Fleckchen Natur. Besonders gut gefällt mir das Fleckchen um die sogenannte Hetschmühle in Nesselbrunn.

OP: Welchen persönlichen Traum möchten sich sich noch erfüllen?
Eidam: Weltreise per Schiff.

OP: Wem zollen Sie in Ihrer Gemeinde größten Respekt?
Eidam: Alle denen, die für andere in unserer Gemeinde ehrenamtlichen Einsatz erbringen.

OP: Halten Sie die Hundesteuer eigentlich für gerechtfertigt?
Eidam: Hundesteuer gibt’s schon ewig. Über die Rechtfertigung einer Steuer lässt sich immer streiten. Bei der Verwendung dieser Steuer gilt es zu gestalten.

OP: Sie sehen drei gelangweilte Jugendliche in der Nähe eines Sportplatzes herumsitzen, auf dem gerade C-Jugendliche trainieren.. Die drei Jugendlichen trinken offensichtlich etwas Alkoholisches und zerschlagen die Flasche anschließend auf dem Boden. Wie reagieren Sie?
Eidam: Ich spreche die Jugendlichen an.

OP: Ist die Doppik ein Segen für die Haushaltsklarheit oder ein Fluch für die Gestaltungsfreiheit?
Eidam: Wenn man sich auskennt und die Doppik transparent gestaltet, kann man Haushaltsklarheit und Gestaltungsfreiheit erreichen.

OP: Ist für Sie die interkommunale Zusammenarbeit ein notwendiges Übel, eine Errungenschaft oder eher der erste Schritt zu einer neuen Gebietsreform?
Eidam: Interkommunale Zusammenarbeit ist ein notwendiger Schritt gemeinsame Aufgaben zu bündeln und Einsparpotenziale zu realisieren. Unabhängig davon ist für mich eine interkommunale Verbundenheit elementar und richtungweisend. Eine neuere Gebietsreform steht zur Zeit nicht zur Diskussion.

OP: Sind Sie eher Team-Arbeiter oder Leitwolf?
Eidam: Eher ein Team-Wolf.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Printausgabe der OP.

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