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TSV Wittelsberg hat „Vorstand auf Probe“

Wittelsberg TSV Wittelsberg hat „Vorstand auf Probe“

Das seit Jahren schwelende Personalproblem im Vorstand haben die Mitglieder des TSV Wittelsberg auch innerhalb einer Vier-Stunden-Sitzung am Samstagabend noch nicht lösen können.

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Janine Claar (links), Gunnar Goßmann (3. von links) und Sven Schellenberg (2. von rechts) gehören zum vorläufigen Vorstands-Arbeitskreis beim TSV Wittelsberg. Manuela Biehler (2. von links) ist neue Frauenwartin, Holger Müller (rechts) Jugendleiter.

Quelle: Michael Agricola

Wittelsberg. Es gibt Ärger um die dünne Finanzdecke des Vereins, es gibt Rücktritte von Übungsleitern, die auf ihre Bezahlung warten. Es gibt Vereinsaustritte und es gibt eine Reihe von Mitgliedern, die ihrer Beitragspflicht – wohl aus Protest – nicht nachkommen: Der TSV Wittelsberg befindet sich drei Jahre vor seinem 100-Jahr-Jubiläum in einer ernstzunehmenden Schieflage. Ein personeller Neuanfang im Vorstand scheint dringend nötig. Doch der misslingt schon seit Jahren. Der Riss, der inzwischen durch den Verein geht, könnte jetzt aber sogar das Überleben des TSV in Frage stellen.

80 der knapp 400 Mitglieder waren am Samstagabend ins Sportheim des Vereins gekommen – ein deutliches Zeichen, dass sich etwas bewegen sollte. Doch auch diesmal fand sich niemand, der dem oft kritisierten Marc Walter sofort im Amt folgen wollte. Deshalb wurde zu später Stunde ein unüblicher Weg eingeschlagen: Vier Wittelsberger – Janine Claar, Sven Schellenberg, Kathrin Vestweber und Gunnar Goßmann – erklärten sich bereit, sich als „Arbeitskreis“ in die Geschäfte und die Situation des Vereins einzuarbeiten und dann zu entscheiden, ob sie die Ämter der beiden geschäftsführenden Vorsitzenden, des Schriftführers und des Kassierers übernehmen wollen. Dazu wird dann voraussichtlich eine neue Versammlung nötig sein, bei der diese Ämter dann offiziell besetzt werden könnten. Wie sich diese Lösung in der Praxis umsetzen lässt, muss sich zeigen.

von Michael Agricola

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