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Südkreis „Sonnenscheingemeinde“ geht in Werbeoffensive
Landkreis Südkreis „Sonnenscheingemeinde“ geht in Werbeoffensive
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19:41 03.01.2011
Erwin Koch (von links) Thomas Listner, Carmen Listner, Andreas Schulz, Norbert Schüren, Simone Wagner und Daniel Wagner freuen sich über ihr gemeinsames Projekt. Quelle: Martina Becker

Dreihausen. „Ich bin sprachlos, dass das so schön geworden ist“, sagte Erwin Koch aus Gladenbach. Der Hobbyfotograf hat über die Jahre viele stimmungsvolle Ansichten in der Gemeinde Ebsdorfergrund eingefangen. Einige davon schmücken jetzt zwei Busse der Dreihäuser Firma Wagner, die so Werbung für die Gemeinde machen. Die Headline stellt das neue Logo: „Ebsdorfergrund die Sonnenscheingemeinde“.

Diese Botschaft ist bebildert mit Aufnahmen von Landschaft und Kultur. „Der Ebsdorfer Grund ist dabei sich zu einer unverwechselbaren Marke auszubilden“, erklärte Bürgermeister Andreas Schulz. Die Darstellung auf den Bussen sei dabei ein weiteres „wichtiges“ Werbemedium.

„Die Idee hierfür gibt es schon länger“, erzählte Wagner. Er und seine Frau Simone haben die beiden Busse der Gemeinde für das Projekt kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dafür dankte Schulz ganz herzlich und betonte, dass das nicht selbstverständlich und ein „geldwerter“ Vorteil für die Gemeinde sei. Einen wichtigen Anteil daran, dass diese „besondere“ Werbeidee umgesetzt werden konnte, haben auch Norbert Schüren und Rainer Kühne, die Geschäftsführer der Stadtwerke Marburg sowie Thomas und Carmen Listner von der Firma Listner Immobilien. Die beiden Firmen halfen das Projekt mitfinanzieren und treten als Kooperationspartner in Erscheinung. Beide Unternehmen werben jetzt für fünf Jahre auf je einem der Busse.

Die Gestaltung umgesetzt hat die Marburger Werbeagentur „Goldfisch“ Der Ebsdorfer Grund biete vielfältigste Impressionen, sagte Koch, der seine Fotos ebenfalls der Gemeinde kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Da seine Motivsammlung noch lange nicht ausgeschöpft ist und weitere Werbepartner ebenfalls schon angeklopft haben, könnten bald weitere Busse unter dem Logo des Ebsdorfer Grunds fahren, so Wagners Prognose. Dass diese Idee ausbaufähig ist, meinte auch Listner. Er habe sich dem Vorhaben angeschlossen, weil es einfach eine tolle Sache sei.

Schüren sagte zu seiner Intention: „Die Stadtwerke sind mit keiner Gemeinde im Landkreis so dicke verbunden, wie mit Ebsdorfergrund“. Der Bus setze das i-Tüpfelchen auf die gute nachbarschaftliche Zusammenarbeit, beispielsweise in Sachen Entsorgung oder Gasversorgung. „Da zeigt man gerne Flagge“, so Schüren.

von Martina Becker