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Sicherheit für Kinder und Senioren

Dreihausen Sicherheit für Kinder und Senioren

Gegenüber von Verwaltungs- und Bankensitz in Dreihausen kaufte die Gemeinde ein 300 Quadratmeter großes Grundstück. Damit ließen sich mehrere Ideen auf eine Streich realisieren.

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So sieht es vom Dach der Gemeindeverwaltung aus, das neue Parkgelände direkt am Kindergarten Fliegenpilz. Rudi Claar (Gemeindevorstandsmitglied, von links), Harald Bausch (Leiter Servicehof), Bürgermeister Andreas Schulz und Bank-Chef Friedhelm Kemper gaben es frei.Foto: Martina Becker

Dreihausen. Zur Kindertagesstätte Fliegenpilz werden täglich Kinder aus mehreren Ortschaften gefahren. Für einen übersichtlicheren und damit sicheren Aus- und Einstieg der Kleinen sorgt jetzt eine neue Parkfläche direkt am Kindergartengebäude. Das Rangieren des Kindergartenbusses auf dem engen und dunklen Kirchplatz habe jetzt ein Ende, sagte Bürgermeister Andreas Schulz bei der Vorstellung des neuen Platzes.

Das ist aber nicht alles, was der Kauf des Geländes gegenüber von Verwaltung und Raifeisenbank an Nutzen bringt. Entstanden sind hier insgesamt zehn Parkplätze, die sich Raiffeisen eG und Gemeinde teilen. Die Gemeinde schaffte damit Parkraum für die Mitarbeiter des Kindergartens. Deren Zahl sei auf Grund des höheren Betreuungsschlüssels in den letzten Jahren stetig gewachsen, erklärte Schulz.

Auch Friedhelm Kemper, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank eG hatte gute Gründe sich zur Hälfte an den rund 50000 Euro Baukosten zu beteiligen. „Wir haben uns dem Projekt gerne angeschlossen, um unser Parkplatzangebot zu erweitern“, sagte Kemper.

Gedacht seien die Plätze besonders für die ältere Kundschaft. Die Parkbuchten ermöglichen aufgrund ihrer komfortablen Breite und der Ebenerdigkeit des Geländes ein bequemeres Ein- und Aussteigen. Ausgeleuchtet wird das Gelände mit LED-Technik. Farblich wurde es mit gelben und roten Farbtupfern auf den Kindergarten abgestimmt.

Montiert wurden auch ein Fahrradständer, und zwei Garagen für jede Partei beherbergt der Platz. Zudem konnte ab diese Stelle auf der Seite der Dreihäuser Straße ein Gehweg geschaffen werden, den es vorher nicht gab und der sichere Wege bis zur Kirche ermöglicht.

Das Zurücksetzen einer Basaltmauer ermöglichte dies. Entwickelt hat man das Gelände in „gutem Dialog“ mit der Nachbarschaft, die erlaubte, die Zaunanlage auf ihr Grundstück zu setzen. Wo vorher ein stark verwilderter Garten war, sei jetzt ein schmucker, multifunktionaler Platz entstanden, freuten sich Bürgermeister und Bankvorstand.

von Martina Becker

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