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Selbst gebastelt, selbst gebacken, selbst gemacht

Gemütlicher Weihnachtsmarkt Selbst gebastelt, selbst gebacken, selbst gemacht

Der Weihnachtsmarkt auf dem Parkplatz am Schlosspark war wie gewohnt in heimischer Hand. Seine Kontinuität und Beschaulichkeit lockte am Samstagnachmittag die Besucher in stolzer Zahl.

Rauischholzhausen. Selbst gebacken, selbst gebastelt, selbst gekocht - damit zeichnet sich der Rauischholzhäuser Traditionsmarkt aus. Seine Ausrichter, die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde setzt, wie schon seit 28 Jahren auf bewährte Anbieter und treue Besucher. Zwanzig Stände gab es zu erkunden. Vom Adventsgesteck über Mistelzweig bis hin zum Zimtstern gab es hier ein vielfältiges, weihnachtliches Angebot zu entdecken.

Alles Angebote, die sich über die Jahre einfach bewährt haben. Dazu gehören beispielsweise die weihnachtlichen Backwaren, die von den Frauen des Förderkreises der Kirchengemeinde verkauft wurden. „Dieses Jahr ist der Verkauf klasse, trotz der großen Konkurrenz“, meinten die Damen am Stand. Sie hatten bereits zur Hälfte der Marktzeit fast all ihre Ware verkauft. „Unser Markt ist nicht übereifrig, dafür aber kontinuierlich“, beschrieb Pfarrer Dr. Egbert Schlarb die Veranstaltung. Sie war wie schon immer wieder fest in Rauischholzhäuser Hand, sprich die örtlichen Vereine brachten sich wieder kräftig mit ein. Der Dramatische Verein bot beispielsweise fritierte Apfelringe, deftige Waffeln offerierte die Grundschule und Chili con Carne gab es bei der Dorfgemeinschaft Rauischholzhausen. Erstmals mit einem Stand vertreten war der Jugendclub Rauischholzhausen. Die Jugendlichen hatten sich überlegt, den Markt mit einer Tombola zu bereichern. Sie freuten sich, denn diese Idee kam an. Der Losverkauf lief gut und alle Preise waren im Nu überreicht. Überdies florierte ihr Verkauf von Cappuccino und Tee.

Das tat auch das Geschäft von Nina Horn und Swea Braun aus Schröck, die ebenfalls erstmals dabei waren. Die beiden Zwölfjährigen hatten in den vergangenen Monaten Armbänder und Ringe aus Perlen, Leder oder buntem Garn gefertigt. Ihr Stand richtete sich in der Hauptsache an die jüngeren Marktbesucher. Vor allem die Mädchen verließen das Gelände nicht, ohne ein tolles Teilchen zu fairen Preisen erstanden zu haben.

Schlarb erzählte, dass die Anbieter von ihrem Erlös zehn Prozent an den Veranstalter abgeben. Geld, das an die Kirchengemeinde gebunden ist und für Anschaffungen in der Kirche oder dem Gemeindehaus genutzt wird.

von Martina Becker

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