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Schüler nutzen ihre Kreativität

Niederwalgern Schüler nutzen ihre Kreativität

Erstmals präsentierten an der Gesamtschule Niederwalgern (GSN) Fünft- bis Siebtklässler der  Unterstufe 3 Eltern und Geschwistern ihre Projektergebnisse.

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Eine spielerische Szene am Frühstückstisch – alles auf Englisch.

Quelle: Simone Schwalm

Niederwalgern. „Wir möchten den Kindern unsere Wertschätzung zeigen“, erläuterte Englischlehrerin Rebecca Hermann das Hauptanliegen der Lehrer Team 3 der Unterstufe. Eltern und Geschwister nahmen die Einladung gerne an, die Fünft- bis Siebtklässler im Südgebäude der GSN zu besuchen. Die Schüler präsentierten ihnen ihre kreativen Ergebnisse, die sie in den Projektfächern Englisch, Naturwissenschaften, Kunst, Gesellschaftslehre und Deutsch erarbeitet hatten.

„Die Unterrichtsform in der flexiblen Unterstufe der GSN weicht inzwischen sehr von früheren Unterrichtsgestaltungen ab“, erklärte Anne Roggenkamp, Leiterin der flexiblen Unterstufe.  Das Besondere ist, dass Schüler der fünften bis siebten Klasse gemeinsam Unterricht haben. „Das spornt sie gegenseitig an, die Älteren helfen den Jüngeren und es bringt Ruhe in die Klassen“, nannte Deutschlehrerin Susanne Behrend die Vorteile. Gemeinsam mit Mathelehrer Daniel Atkinson,  Englischlehrerin Hermann und ihrer Integrationskollegin Carola Herter informierte sie die Eltern über die Gestaltung des Projektunterrichts.

In Deutsch hatten die Schüler selbst Texte verfasst. Zum Beispiel lasen und spielten Daniel, Nico, Marcel, Lukas und Silas aus der sechsten und siebten Klasse die Kurzgeschichte „Das Geisterhaus“. Die Siebtklässler Henrik und David präsentierten „Die Mutprobe“ als Fotoroman.

Im Englisch-Projektunterricht bewiesen die Schüler zugleich ihr schauspielerisches Talent. In Dreiergruppen spielten sie eine Szene am Frühstückstisch, das Gespräch führten sie auf Englisch.

„Die Eltern haben sich diesen Einblick in die Schultätigkeiten ihrer Kinder gewünscht“, sagte  Behrend. Denn weil die Schüler aufgrund des Nachmittagsunterrichts keine Übungshausaufgaben mehr zu Hause machen müssen, wissen die Eltern weniger darüber Bescheid, was ihre Kinder im Unterricht gemacht haben, erklärte die Deutschlehrerin.

Während der Präsentationen am Montagnachmittag zeigten die Schüler ihren Eltern und Geschwistern, mit welchen kreativen Ideen sie das Erlernte im Projektunterricht, der zweimal pro Woche stattfindet, anwenden. Solche Vorstellungen werden weiterhin in regelmäßigen Abständen stattfinden.

von Simone Schwalm

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