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Schüler nehmen die neue Lernform an

Niederwalgern Schüler nehmen die neue Lernform an

Die neue Form des Lernens ist für die Schüler der Jahrgangsstufe 5 an der Gesamtschule Niederwalgern schnell zu einer Selbstverständlichkeit geworden, mit der sie sehr gut zurechtkommen.

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Mitglieder der Schulleitung sowie Vertreter des Schulelternbeirats, des Staatlichen Schulamtes und der Kreisverwaltung nahmen am Termin mit Ministerin Henzler teil.

Quelle: Götz Schaub

Niederwalgern. Im Schuljahr 2011/2012 werden in der Unterstufe an der Gesamtschule Niederwalgern keine „klassischen“ Klassen mehr zu finden sein, denn ab dann lernen die Kinder der Jahrgangsstufen 5 bis 7 einschließlich der Förderschüler in jahrgangsübergreifenden Klassen.

Damit dies geschehen kann, lernen bereits jetzt die Schüler der 5. Klassen nach einem ganz neuen Ansatz. Sie lernen zwar räumlich zusammen, aber völlig individualisiert. Was zunächst etwas wirr klingen mag, ist ein ganz seriöser Ansatz, der schulisches Lernen auf die unterschiedlichen Fähigkeiten der Schüler ausrichtet.

Das gipfelt etwa in der Entscheidungsfreiheit der Schüler, wann sie zum erarbeiteten Stoff innerhalb eines Zeitrahmens ihre Arbeit schreiben wollen. Wer sich schnell sicher fühlt, schreibt sie eben früher als andere, die sich lieber noch ein bisschen darauf vorbereiten wollen. Dazu formulieren die Schüler in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Gemeinschaftskunde, wie viel sie erreichen wollen beziehungsweise realistisch können. Zusammen mit dem Lehrer reflektieren sie ihren Lernerfolg und wissen so praktisch wochenaktuell auf welchem Leistungsstand sie sich befinden.

Die hessische Staatsministerin Dorothea Henzler (FDP) zeigte sich am Donnerstag bei einem Schulbesuch von der neuen Form der Unterrichtsausgestaltung beeindruckt. „Sie bat uns, unsere weiteren Erfahrungen, die wir mit diesem Modell machen, an sie weiterzuleiten“, freute sich Schulleiter Dr. Horst Tritschler.

von Götz Schaub

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