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Schlittschuhfans müssen sich noch gedulden

Seepark-Eis noch zu dünn Schlittschuhfans müssen sich noch gedulden

Es braucht noch ein bisschen mehr Eis und damit auch ein bisschen mehr Geduld. Wenn es weiter Minusgrade hat, könnte es nach fünf Jahren wieder eine Eis-See-Party geben wie im Februar 2012.

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Sieht zwar schon recht dick aus, ist aber für ein sicheres Betreten noch nicht ausreichend. Günther Gerkau überprüfte am Freitagnachmittag den zugefrorenen Seepark. Foto: Nadine Weigel

Quelle: Nadine Weigel

Niederweimar. Günter Gerkau bohrt. Und das schon seit Tagen. Nicht dicke Bretter, sondern zunehmend dickeres Eis. Eis auf dem See. Der ist nämlich ziemlich zugefroren. Doch reicht es noch nicht, guten Gewissens Menschen auf die verführerische Eisfläche zu lassen. „Also unter einer nicht flächendeckenden 15-Zentimeter-Dicke läuft sowieso nichts, aber aus Sicherheitsgründen wäre ich um jeden Zentimeter mehr auch noch froh“, sagt Gerkau. Er erinnert sich an 2012. Damals im Februar war der See ordentlich zugefroren. Da wies die Eisschicht eine Dicke von zum Teil mehr als 20 Zentimetern auf. Und die hatten auch etwas auszuhalten. An mehreren Tagen­ waren jeweils gut 1000 Besucher auf dem Eis, an einem Sonntag gar 2800 Besucher in nur wenigen Stunden.

„Ich gönne den Menschen den Spaß und würde auch gerne den See freigeben. Dazu muss aber die Eisdecke noch einmal merklich zulegen. Die Sicherheit hat ohne Abstriche Vorrang. Das Eis ist von Montag auf Dienstag von 7 auf 8,5 Zentimeter gewachsen. Mittwoch waren es 9, Donnerstag 10,5 Zentimeter.“ Unter den Stegen, unter der Plattform und am Nordufer stellte Gerkau jedoch noch nicht diese Dicke fest. Am Nordufer paddeln auf einer kleinen Fläche sogar noch Enten.

Gerkaus eindringlicher Appell: „Wenn wir am Sonntag den See nicht freigeben können, bitten wir alle Besucher, die unsere Aussichts-Terrassen nutzen wollen, keinesfalls runter auf den See zu gehen.“ Wenn es mit den Minusgraden aber so weitergeht, könnte das nächste Wochenende um ein Outdoor-Spaßfaktor reicher sein.

von Götz Schaub

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