Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Südkreis Rückhaltebecken entlastet Zwester Ohm
Landkreis Südkreis Rückhaltebecken entlastet Zwester Ohm
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:55 01.05.2012
Startschuss für den Bau des Regenüberlaufbeckens in Heskem. Mit dabei waren Vertreter der Gemeinde, aus Heskem-Mölln sowie der ­Firma Herzog und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Quelle: Martina Becker
Heskem

Dieser Umweltbelastung wird mit dem Bau eines neuen Regenüberlaufbeckens (RÜB40) ein Ende gesetzt. Mit diesem Bauwerk schließt die Gemeinde Ebsdorfergrund eine ganze Reihe von gewässerschützenden Maßnahmen innerhalb der letzten zwanzig Jahren ab. „In 18 Jahren haben wir 20 Millionen Euro investiert und Enormes für Umwelt, Natur und Gewässer getan“, sagte Ebsdorfergrunds Bürgermeister Andreas Schulz beim Startschuss des Bauvorhabens.

Damit sei der vor zwanzig Jahren entwickelte Bauzeitenplan konsequent abgearbeitet worden, so der Rathauschef.

Die heutige Fachbereichsleiterin der Gemeinde, Anke Schmidt, hatte diesen damals als Mitarbeiterin der Kreisverwaltung mitentwickelt. „Es ist schön, dass heute das letzte Projekt seinen Anfang nimmt. Die Dinge wurden stets beherzt angegangen und umgesetzt“, so Schmidt. Gebaut wird an der Gießener Straße auf der kleinen an die L3048 angrenzenden Landzunge am Ortsausgang von Heskem. 1015000 Euro kostet das Rückhaltebecken, das komplett unterirdisch gebaut wird. Seine Aufnahmekapazität beträgt 340 Kubikmeter.

Planer Dr. Walter Grohmann erklärte den Anwesenden Vertretern von Heskem-Mölln, der Gemeinde sowie der ausführenden Firma Herzog die Funktion der Abwasserbehandlungsanlage. Am nahe gelegenen Kanal schafft ein eingebautes Trennbauwerk die Möglichkeit, das Schmutzwasser bei starkem Regen in den Rundbehälter leiten zu können.

Nach Regenende kann dann die Schmutzfracht mit Hilfe von Rührwerken und Pumpe wieder zurück in den Kanal, Richtung Kläranlage gegeben werden. Für den Hochwasserrückhalt wird eine kleine, 300 Kubikmeter fassende Mulde sogen. „Von der Anlage ist keine Geruchsbelastung zu erwarten. Sie ist ein in sich geschlossenes Bauwerk“, betonte der Bürgermeister.

Wie wichtig es ist auch in solche, eher unspektakuläre Bauten zu investieren und somit die Grundlage für sauberes Wasser und eine saubere Umwelt zu sorgen, betonten Grohmann und Ortsvorsteher Bruno Weimer.

„Wir machen das nicht nur aufgrund der gesetzlichen Verpflichtungen, sondern aus Überzeugung“, sagte Schulz. Die Gemeinde Ebsdorfergrund betreibt zusammen mit den Anlagen des Abwasserverbandes Rauischholzhausen-Roßdorf insgesamt 26 Regenentlastungsanlagen, 5 Pumpstationen und 4 Kläranlagen. Im Jahr 2013 werden abschließend in diesem Gewässerschutzprogramm 370000 Euro investiert, um die vorgeschalteten Entlastungsanlagen R13 (Mölln) und R15 (Heskem) sowie nachgeschaltet R23 in Hachborn hydraulisch anzupassen. Als Bauzeit­ende visierte Grohmann den September dieses Jahres an.

von Martina Becker

Weil am Ende des Verhandlungstages noch Zweifel blieben, ob die Angeklagte einen goldenen Armreif und zwei Ringe gestohlen hat sprach Richter Dirk-Uwe Schauß sie frei.

02.05.2012

An dem mittlerweile 43 Jahre alten Bau hatte der Zahn der Zeit seine Spuren hinterlassen. Für eine halbe Million Euro wurde daraus ein Tagungszentrum, das mit all seinen Raffinessen am Freitagabend begeisterte.

02.05.2012
Südkreis Aus dem Parlament Fronhausen - Jetzt sollen fehlende Zahlen her

Seit dem 9. Februar hat sich in Sachen Beitritt der Gemeinde Fronhausen zur Bioenergiegenossenschaft nichts mehr getan. Der Gemeindevorstand fühlte sich nicht angesprochen.

30.04.2012