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„Quälgeister“ beziehen eigenes Domizil

Jugendclub „Quälgeister“ beziehen eigenes Domizil

Mit ganz viel Elan und Arbeitseinsatz haben 19 Jugendliche die Räumlichkeiten des Wittelsberger Jugendclubs auf Vordermann gebracht. Jetzt konnte der Nutzungsvertrag mit der Gemeinde geschlossen werden.

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Jugendliche wie Max Bier (hinten von links), Annika Heil, Sophia Sauer, Jaqueline Naumann, Adrian Müller-Ahlheim und Laura Battenfeld haben sich den Jugendclub in Wittelsberg wieder hergerichtet. Nina Mahler (vorne von links), Thomas Bier, Heike Sauer, Bürgermeister Andreas Schulz, Willi Brandenstein und Ortsvorsteher Gotthard Seim kamen zur Schlüsselübergabe.

Quelle: Becker

Wittelsberg. Eine neue Generation ist herangewachsen und möchte den Jugendclub nutzen. Dafür sollten die „Quälgeister“ aber zunächst einmal Eigeninitiative zeigen und beweisen, dass sie die nötige Reife haben und Dinge auch selbst in die Hand nehmen können, meinten die Elternvertreter Heike Sauer und Thomas Bier. Dass in den Räumlichkeiten im Keller der Grundschule einiges in die Hand genommen wurde, das bestätigte Nina Mahler, Jugendpflegerin der Gemeinde.

Die 19 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren hatten in den vergangenen Wochen aufgeräumt, sauber gemacht und renoviert. Damit konnte der Nutzungsvertrag von den Vorstandsmitgliedern, den Ansprechpartnern aus der Elternschaft sowie von Bürgermeister Andreas Schulz und seinem Stellvertreter Willi Brandenstein unterschrieben werden. „Zunächst möchte ich ein bisschen darüber reden, wie wir uns diese vertragliche Regelung vorstellen“, sagte Bürgermeister Andreas Schulz – damit beide Parteien von den gleichen Voraussetzungen ausgingen. Abgesehen davon, dass sich die Gruppe durch das vorausgegangene Engagement schon viel Vorschusslorbeeren und Vertrauen erwoben hätte, sollten im Vorfeld dennoch einige Aspekte angesprochen werden, so der Bürgermeister.

Dazu gehöre, dass mit den Nachbarn ein gutes Verhältnis gepflegt und Rücksicht genommen wird. Wie verlässlich die Gruppe ist, soll das Einhalten der Nutzungszeiten ausdrücken. Ein waches Auge auf die Besucher zu haben, sei ebenfalls nützlich. Denn eine Identifizierung mit den Zielen des Clubs ließen Nichtmitglieder oft missen, womit es oft zu Problemen komme, meinte Schulz. Das Führen eines Schlüsselbuchs, Alkohol- und Rauchverbot soll selbstverständlich sein. „Die Jahresmiete von 128 Euro ist mehr ein symbolischer Betrag. Dadurch muss ein Mitgliedsbeitrag erhoben werden, was zu einer gewissen inneren Ordnung anhält“, so Schulz.

von Martina Becker

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