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Polizei rechtfertigt Vorgehen

Granate im Streifenwagen Polizei rechtfertigt Vorgehen

Dass Polizeibeamte eine von der Feuerwehr Allna am Samstag gefundene amerikanische Sprenggranate im Streifenwagen an einen anderen Ort gebracht haben, bevor der Kampfmittelräumdienst eintraf, verwundert nicht nur Experten.

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Polizeibeamte haben am Samstag eine Amerikanische Sprenggranate im Streifenwagen an einen anderen Ort gebracht, ohne auf den Kampfmittelräumdienst zu warten.

Quelle: Archivfoto

Allna. Polizeisprecher Martin Ahlich wies auf Anfrage der OP jedoch am Montag die Darstellung der Feuerwehr zurück, die Beamten hätten die gefährliche Fracht vom Fundort in der Gemeinde Weimar bis in die Marburger Polizeidirektion transportiert und sich und andere dadurch möglicherweise gefährdet.

Es sei ein erfahrener Kollege vor Ort gewesen, der erkannt habe, dass die Sicherungen der Granate intakt gewesen seien und bei einem Transport keine Gefahr bestünde, so Ahlich.
Bis zum Eintreffen der Experten hätten die Beamten die Granate an einen sicheren Ort in der Nähe gebracht.

Bei der Allnaer Feuerwehr bleiben Zweifel. Der stellvertretende Wehrführer Marco Wagner hatte vor Ort einen anderen Eindruck gewonnen. Die Polizisten seien nur fünf Minuten vor Ort gewesen und hätten gesagt, sie wüssten auch nicht, worum es sich bei dem Gegenstand handele. Umso irritierter seien die Kameraden gewesen, als die Beamten die Granate ohne Weiteres mitgenommen hätten.

von Michael Agricola

Mehr lesen Sie am Dienstag in der Printausgabe der OP.

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