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Südkreis Plätzchenproduktion auf Hochtouren
Landkreis Südkreis Plätzchenproduktion auf Hochtouren
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22:34 15.12.2011
Bäckermeister Rolf Hofmann präsentiert leckere Vanillekipferl. Quelle: Thorsten Richter

Oberwalgern. Stollen und Weihnachtsbrot, Vanillekipferl, Heidesand, Schoko-Nuss-Makronen, dänische Schoko- und Mandelplätzchen und Spritzgebäck. In der Vorweihnachtszeit haben die 22 Backstuben-Mitarbeiter besonders viel zu tun. Denn die weihnachtlichen Gebäckspezialitäten werden in diesen Tagen zusätzlich zu den übrigen Waren aus der Bäckerei Horst hergestellt. „Mit Stollen und Plätzchen geht‘s schon im Oktober los“, weiß Bäckermeister Rolf Hofmann, der in den Wochen bis Weihnachten gemeinsam mit seinem Team mehr als vier Tonnen Stollen und Plätzchen herstellt. „Wir backen jeden Tag eine Sorte Plätzchen, so etwa 60 Kilo“, erzählt der 44-jährige Familienvater.

Ein bisschen Naschen zwischendurch, das ist erlaubt. „Sieht man doch wohl... “, sagt Hofmann, grinst, und streicht sich über den Bauch. „Ganz ohne geht‘s ja auch nicht, der Bäcker muss doch probieren, was er da gemacht hat.“ Diesmal handelt es sich um Mürbeteig – ein besonders vielfältiger Teig, weiß Hofmann und ist überzeugt: „Damit gelingen jedem die Plätzchen, wenn man ein paar Dinge beachtet.“ Da wäre zunächst die Faustformel für den perfekten Mürbeteig. „Ein Teil Zucker, zwei Teile Butter, drei Teile Mehl“, zählt der Bäckermeister auf. Mit Aromen wie Vanille und weiteren Zutaten wie Nüsse, Mandeln oder Schokoladen-Stückchen wird nach Rezept oder auch nach Belieben variiert.

Mit 500 Gramm Mehl fängt ein Bäcker erst gar nicht an beim Plätzchenbacken. Die Bäckerei Horst in Oberwalgern stellt in der Vorweihnachtszeit mehr als vier Tonnen Weihnachtsgebäck her. Was dort gebacken wird, und wie das vonstatten geht, sehen Sie in der Galerie.

Zum Schluss, also nach dem Backen und Abkühlen, darf nach Belieben verfeinert werden – mit Puderzucker etwa oder mit einem Überzug aus Kuvertüre. Und dann kann das große Plätzchen-Essen beginnen.

von Carina Becker

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