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Nur die SPD steht für Volker Muth auf

Amtswechsel Bürgermeister Nur die SPD steht für Volker Muth auf

„Ich freue mich auf ein arbeitsreiches erstes Dienstjahr“, verkündete Peter Eidam während der Jahresabschluss-Sitzung des Weimarere Parlaments am Donnerstag. Ab 30. Dezember ist er Bürgermeister der Gemeinde.

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Ein Händedruck und ein Blick in die Augen. Volker Muth übergab am Donnerstagabend Peter Eidam die Ernennungsurkunde zum Bürgermeister der Gemeinde Weimar.

Quelle: Götz Schaub

Argenstein. Weimars scheidender Bürgermeister Volker Muth hielt noch zwei Reden vor dem Parlament. Zum einen brachte er den Haushalt 2011 ein, zum anderen verabschiedete er sich als Bürgermeister. Er zeigte auf, dass er gerne weiter gemacht hätte, doch am 4. Juli entschieden sich die Wähler mehrheitlich für seinen Herausforderer Peter Eidam.

„Die Wähler haben dir die schönste Aufgabe übertragen, die eine Gemeinde zu vergeben hat“, sagte er zu Eidam. Und führte aus: „Ich wünsche dir Kraft, gute Unterstützung, viele konstruktive Gespräche und ein glückliches Händchen, sowie ein Kommunalwahlergebnis, dass die Damen und Herren ins Parlament bringt, die Weimar voranbringen wollen.“ Ans Parlament gewandt sagte er: „Ich habe viele Altlasten abgearbeitet, leider nicht alle, aber so wird es hier sicher auch nicht langweilig werden.

Es sei eine Ehre für ihn gewesen, als Bürgermeister ein Stück weit vorangegangen zu sein und Weimar zu einer attraktiven Familiengemeinde entwickelt zu haben. Die SPD-Fraktion quittierte Muths Abschiedsrede mit stehendem Applaus. Deutlich zurückhaltender fiel die Reaktion der anderen Parteien aus.

Einige verweigerten Muth sogar bei seinem letzten Auftritt Applaus. Die SPD zeigte im Gegenzug, dass sie sich nicht schmollend zurückzieht und klatschte Peter Eidam nach dessen Einführungsrede wie die anderen Parteien Beifall. Diesen Beifall hatte sich Eidam auch redlich verdient, machte er doch unmissverständlich deutlich, dass er die Zusammenarbeit mit allen Parlamentariern suchen möchte, dass er darauf setzt, dass „alle an einem Strang ziehen“.

von Götz Schaub

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