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„Notgruppe“ im Kindergarten angestrebt

Ebsdorf „Notgruppe“ im Kindergarten angestrebt

Der Elternbeirat des evangelischen Kindergartens Ebsdorf schlägt Alarm. Seinen Recherchen zufolge werden im Sommer 2010 mindestens elf Kinder, die bis August drei Jahre alt geworden sind, keinen Platz im Kindergarten bekommen.

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Der evangelische Kindergarten „Pusteblume“ in Ebsdorf. Der Elternbeirat befürchtet, dass es dort im Sommer zu einem Engpaß kommen könnte, weil eine Gruppe geschlossen wurde.

Quelle: Martina Becker

Ebsdorf. Aufgrund eines drohenden Überhangs an Kindern möchte die Kirche für eine befristete Zeit eine „Notgruppe“ einrichten. Raum dafür wäre im Kindergarten Ebsdorf vorhanden. Zur Überraschung des Elternbeirats hat der Bürgermeister der Gemeinde Ebsdorfergrund diesem Ansinnen eine Absage erteilt, obgleich er die Idee als solche offenbar gut findet, so die Information aus dem Elternbeirat.

Schulz soll der Kirche gegenüber deutlich gemacht haben, dass die Gemeinde dafür kein Geld zur Verfügung stelle. Pfarrer Dr. Volkmar Ortmann dazu: „Wir sind zwar als Kirche der Träger des Kindergartens, doch ist es gängige Praxis, dass wir Entscheidungen, die auch finanziert werden müssen, nur in Absprache und im Einvernehmen mit der Gemeinde tätigen.“ Die Entscheidung der Gemeinde brachte für den Elternbeirat des Ebsdorfer Kindergartens nun das Fass zum Überlaufen. Die Mitglieder monieren, dass bei den Entscheidungen im „Grund“ stets das Materielle im Vordergrund stehe, nicht aber die Bedürfnisse der Kinder. Das gipfelt ihrer Ansicht nach in „Jahresverträgen“ für Kinder aus Orten, die nicht zum Einzugsgebiet des jeweiligen Kindergartens gehören, und aus Platznot dort eben „zwischengeparkt“ werden.

von Götz Schaub

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