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Noch ist Überzeugungsarbeit zu leisten

Nahwärmeversorgung Fronhausen Noch ist Überzeugungsarbeit zu leisten

Großes Interesse und viel Informationsbedarf zur Nahwärmeversorgung aus regenerativen Energien spiegelte sich bei der Bürgerversammlung wider.

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Diskussionspartner waren Bürgermeister Reinhold Weber (von links), Helmut Jung (Vorsitzender Gemeindevertretung), Dr. Norbert Clement (Abteilungsleiter ländlicher Raum beim Kreis, Rainer Gerhard (Mitglied des Initiativkreises Bioenergie Fronhausen), Andreas Geißler (Landwirt), Ingenieur Thomas Krause, Marco Macek (Firma Seeger AG).

Quelle: Manfred Schubert

Fronhausen. Fast alle der etwa 180 Teilnehmer harrten bis zum Ende der über zweieinhalbstündigen Versammlung im Bürgerhaus aus, viele Fragen wurden gestellt. Dass sich das Projekt unter mehreren Gesichtspunkten für den Ort und die Region insgesamt lohnen würde, verdeutlichte Diplom-Ingenieur Thomas Krause von der Firma Seeger Engineering, der die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie präsentierte.

Basis für die Berechnungen war eine von der Landwirtsfamilie Geißler mit Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk mit 250 Kilowatt Leistung, das die Grundlast abdecken würde. Die Mittellast würde eine auf 950 Kilowatt ausgelegte Holzhackschnitzelkesselanlage abdecken, die Spitzenlast für sehr kalte Tage eine mit Öl befeuerte Anlage, die 2530 Kilowatt leistet. Letztere könnte auch auf andere Brennstoffe umgestellt werden.

Vorteile wären eine regionale Wertschöpfungskette mit Anregung der Wirtschaft in der ländliche Region und Schaffung von Arbeitsplätzen, die Nutzung regional verfügbarer Ressourcen, hohe Versorgungssicherheit bei gleichzeitiger ökologischer Verträglichkeit und Klimaschutz durch CO2-Einsparungen sowie Wirtschaftlichkeit durch einen günstigen Wärmepreis. Genannt wurde eine Zahl von etwa 11 Cent pro Kilowattstunde, abhängig von der Zahl der angeschlossenen Häuser.

Besonders interessierten die konkreten Kosten für einen Anschluss. Rainer Gerhard vom Initiativkreises Bioenergie Fronhausen erläuterte diese ausgehend von der Verwirklichung in Form einer Genossenschaft, ähnlich wie in Oberrosphe.

von Manfred Schubert

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