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Neubürger tauchen ab

Gemeinschaftstaufe Neubürger tauchen ab

Etwa zwanzig Bürger kamen in den Genuss ein zweites Mal „getauft“ zu werden. Als Becken diente traditionell der Brunnen am Backhaus.

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Bürgermeister Andreas Schulz (rechts) und Lothar Heidt hatten Spaß beim Taufen der Neubürger im Brunnen von Unterhausen. Hier muss Dirk Steitz untertauchen.

Quelle: Martina Becker

Dreihausen. „Wer will Unterhäuser Bürger sein, der muss in den Brunnen rein“, so die zweite Strophe des Unterhäuser Taufliedes. Es wurde von den rund 250 Besuchern des Brunnenfestes während der Taufzeremonie immer wieder gesungen.

In Unterhausen ist es seit 1977 fester Brauch alle fünf Jahre dieses Fest zu feiern und dabei die Neubürger am Brunnen zu taufen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Brunnengemeinschaft.

Das seien etwa sechs Familien, die um den Brunnen herum wohnen, erzählte Heinrich Schnell, Sprecher der Gemeinschaft.

Die Taufe selber wurde von Bürgermeister Andreas Schulz, gemeinsam mit Ortsvorsteher Lothar Heidt zelebriert.

Köpfe müssen schon mal komplett unter Wasser

Diese Art der Neubürgerbegrüßung sei ein schöner Brauch in Unterhausen, meinte Schulz, der selber Bürger des Dreihäuser Ortsteils ist. Bevor es losging, erklärte Heidt, wo genau die Grenzen von Unterhausen verlaufen.

Unterhausen ist einer von drei Ortsteilen des Ebsdorfer-Grund-Dorfs Dreihausen, das einst durch die Zusammenlegung von Unterhausen, Mittelhausen und Oberhausen entstanden ist. Nach den Erläuterungen ging es los. Zimperlich wurde hierbei nicht gerade vorgegangen.

Die Köpfe der Männer mussten meist komplett unter Wasser und so mancher wurde kopfüber in den Brunnen gehalten.

Frauen und Kinder wurden mal mehr, mal weniger beplätschert. In jedem Fall war es eine riesige Gaudi, die viele Menschen zu der Veranstaltung zog. Auch Gäste aus Wermertshausen und Roßberg kommen gern.

Für Abwechslung des heiteren Straßenfestes sorgten die Roßhäuser Musikanten.

von Martina Becker

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