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Nachhaltige Entwicklung beschäftigt Schüler

Niederwalgern Nachhaltige Entwicklung beschäftigt Schüler

Insgesamt zwölf Jugendliche aus England und Spanien waren zuletzt in Niederwalgern zu Gast. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der dortigen Gesamtschule befassten sie sich mit dem Thema Nachhaltigkeit.

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Niamh Kingsley (von links), Rowanne Barfield, Samuel Riley und Joseph Barnes berichteten nicht nur, was sie zuvor im Unterricht zum Thema Nachhaltigkeit erarbeitet hatten, sondern auch über ihre Schule im englischen Peterborough.

Quelle: Stefan Weisbrod

Niederwalgern. Die englische Sprache dominierte zuletzt in der Mediathek der Gesamtschule Niederwalgern (GSN). Rund 35 deutsche, vier englische und acht spanische Schülerinnen und Schüler trafen im Rahmen des Comenius-Projekts an der Schule zusammen und sprachen über die Umwelt, neue Formen der Energiegewinnung und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

Im Unterricht und in Arbeitsgruppen befassten sich die Mädchen und Jungen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren aus allen drei beteiligten Schulen zuvor mit dem Thema. Am ersten Tag des Zusammentreffens stellten sie das Erarbeitete in Präsentationen vor. Außerdem berichteten die Spanier und Engländer über ihre Schulen.Den zweiten Tag nutzen sie zu Exkursionen. Unter anderem schauten sich die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Lehrern die Biogasanlage in Heskem-Mölln und eine Windkraftanlage am Weißen Stein bei Wehrda an. Auch Besuche bei Solarunternehmen in Kirchhain und Cölbe standen auf dem Programm.

Im Mittelpunkt einer Diskussion am dritten und letzten Tag des Projekttreffens stand die Frage, welche Maßnahmen weltweit ergriffen werden könnten, um den Klimawandel aufzuhalten.„Es ist wichtig, dass sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema nachhaltige Entwicklung befassen“, meinte der Niederwalgerner Schulleiter Dr. Horst Tritschler. Über das gemeinsame Projekt der drei Schulen könne dies sehr gut gelingen, pflichtete ihm der Leiter der englischen Schule, Peter Hains, bei, der ebenfalls mit nach Niederwalgern gereist war.

Die Partnerschaft zur IES Eduardo Pondal, die in der nordspanischen Stadt Provinz Galicien liegt, entstand über das Comenius-Projekt. Der Kontakt zum erst vor vier Jahren gegründeten Hampton College in einem neuen Stadtteil der ostenglischen Stadt Peterborough entstand über eine Lehrerin, die von einer ehemaligen Partnerschule der GSN zu dieser Schule wechselte, erklärte Tritschler. Die Schülerinnen und Schüler aus England und Spanien wohnten während ihres insgesamt viertägigen Aufenthalts in Deutschland bei Gastfamilien. In der Zukunft sollen weitere Treffen in Spanien und in England stattfinden.

von Stefan Weisbrod

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