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Müllgebühren sollen weiter gesenkt werden

Weimarer Hauptausschuss tagte Müllgebühren sollen weiter gesenkt werden

Die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Weimar halten eine Senkung der Müllgebühren für sehr realistisch. Zudem wollen sie eine Arbeitsgruppe zur Haushaltskonsolidierung einrichten.

Weimar. Auf Initiative der CDU-Fraktion sollen noch einmal die Müllgebühren in der Gemeinde Weimar unter die Lupe genommen werden. Ein entsprechender Antrag mit der Zielsetzung, eine Senkung bei den Müllgebühren zu erreichen, soll als Arbeitsauftrag an den Gemeindevorstand weitergegeben werden, befanden die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses der Gemeinde Weimar am Mittwochabend. Diese Prüfung soll unabhängig von der noch ausstehenden Eröffnungsbilanz erfolgen, auf die der Erste Beigeordnete Stefan Bug in Vertretung des Bürgermeisters Peter Eidam hinwies. Die Ausschuss-Mitglieder sind überzeugt, dass eine Senkung im Bereich um die zehn Prozent möglich sei. Der Gemeindevorstand soll allerdings eine genaue Berechnung anstellen und dann über die Ergebnisse informieren.

Einigkeit herrschte im Gremium auch darüber, dass eine überfraktionelle Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Grundlagen zur Haushaltskonsolidierung eingerichtet werden soll. Dabei kam es den Mitgliedern auch darauf an, die Arbeit zeitlich zu begrenzen. Es gehe darum, möglichst schnell Denkanstöße und Möglichkeiten aufzuzeigen, die dann politisch diskutiert werden sollen. Kurt Barth bot sich an als Vorsitzender der Gemeindevertretung zur ersten Sitzung dieser Arbeitsgruppe einzuladen. In der Ältestenratssitzung vor der nächsten Gemeindevertretersitzung am kommenden Donnerstag, 29. März, soll der erste Termin festgelegt werden.

Keinesfalls wollen sich die Weimarer Kommunalpolitiker von ihren Kollegen aus Marburg an der Bahnstrecke nach Frankfurt abhängen lassen. Die Einführung einer stündlichen Verbindung von Marburg nach Frankfurt soll keinesfalls zu Lasten der kleineren Haltepunkte Niederweimar, Niederwalgern oder auch Fronhausen gehen. Stefan Bug wies darauf hin, dass Weimar ein hervorragender Wohnstandort für Studenten ist, die entweder in Marburg oder Gießen studieren. Die Ausschuss-Mitglieder setzen in dieser Angelegenheit auch auf ihren Vertreter beim Regionalen Verkehrsverband (RNV), der dort die Interessen der Gemeinde Weimar vertritt. Ebenfalls sollen dort die Vertreter der Gemeinden Ebsdorfergrund und Lohra beziehungsweise Gladenbach darauf aufmerksam gemacht werden, dass einige Halte in Niederwalgern und Fronhausen infrage gestellt werden. Niederwalgern und Fronhausen sind beliebte Zusteige-Orte für Personen aus den oben genannten Kommunen.

Über die Resolution wie auch zu den beiden anderen hier beschriebenen Themen nehmen die Gemeindevertreter am Donnerstag, 29. März, ab 20 Uhr im Ratssaal Stellung.

von Götz Schaub

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