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Motivation nähert sich dem Nullpunkt

Feuerwehr Fronhausen Motivation nähert sich dem Nullpunkt

Was bedarf es, dass ein Gemeindebrandinspektor, der zudem Wehrführer ist, dessen Stellvertreter, zwei weitere Wehrführer und vier stellvertretende Wehrführer gemeinsam die „Flinte ins Korn werfen“ wollen?

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Wer stärkt Bürgermeister Weber in Sachen Feuerwehr noch den Rücken? Die eigene Fraktion jedenfalls nicht. Das machte Fraktionschef Richard Möller (kleines Foto) deutlich.

Quelle: Michael Hoffsteter

Fronhausen. Die Antwort darauf wird Fronhausens Bürgermeister Reinhold Weber spätestens am Donnerstagabend klar erkannt haben. Versuchte er bislang diesen außergewöhnlichen Vorgang mal durch angedrohte Härte im Keim zu ersticken oder durch offen zur Schau getragene Zuversichtlichkeit zu verharmlosen, bläst ihm nun der Wind stark ins Gesicht.

Mehr und mehr kristallisiert sich heraus, dass das Problem der Führungskräfte der Fronhäuser Wehr nicht wie immer mal suggeriert eine böse Attacke der Oppositionspartei darstellt. Weber musste am Donnerstagabend zur Kenntnis nehmen, dass sich „seine“ Kommunikationsprobleme mittlerweile auch auf seine eigene Fraktion Bürger für Fronhausen (BfF) ausweitet.

BfF-Fraktionschef Richard Möller stellte es einfach und unmissverständlich dar: „ Wir, die Mehrheit der Fraktion, können den derzeitigen Kurs des Bürgermeisters in dieser und anderen Angelegenheiten nicht mittragen.“ Dann folgt der Satz: „Vor allem auch deswegen, weil der Bürgermeister in Sachen Feuerwehr keinen Wert auf jedwede Kommunikation mit der Mehrheit der Fraktionsmitglieder gelegt hat.“

Dann folgt eine deutliche Kritik: „Die Anwesenheit eines Rechtsbeistandes auf Seiten des Gemeindevorstandes bei dem bisher stattgefundenen Gespräch, wurde aus Sicht des Bürgermeisters als zwingend notwendig erklärt, sehen wir als völlig überzogen an und stellen die Kosten hierfür in Frage.“ Danach folgte zustimmendes Tischklopfen und Klatschen aus allen Fraktionen. Möller warb dafür, dass die zerrüttete Situation schnell bereinigt wird.

von Götz Schaub

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